IHK-Arbeitskreis Metall- und Elektroberufe
Ausbildungsplatzsituation erörtert
Heuft Systemtechnik begrüßte Ausbilder aus der Metall- / Elektrobranche und Fachlehrer in Burgbrohl
Kreis Ahrweiler. Treffpunkt der jüngsten Sitzung des IHK-Arbeitskreises Metall- und Elektroberufe war die Firma Heuft Systemtechnik in Burgbrohl. Arbeitskreisleiter Rolf-Peter Degen, Ausbildungsleiter bei diesem Unternehmen, konnte zahlreiche Ausbilder aus Betrieben der Metall- und Elektrobranche im Kreis Ahrweiler und Fachlehrer der berufsbildenden Schule zu diesem Treffen begrüßen. Regelmäßig wird von der Geschäftsstelle Bad Neuenahr-Ahrweiler der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz, Informationsbesuche veranstaltet, bei denen die Mitglieder des Arbeitskreises einen Einblick in die betrieblichen Abläufe erhalten und die Gelegenheit zu einem Gedankenaustausch haben. Im Rahmen der Betriebsbesichtigung erfuhren die Teilnehmer, dass das Unternehmen inzwischen weltweit über 900 Mitarbeiter beschäftigt, davon alleine etwa 600 am Standort Burgbrohl.
Das Kerngeschäft besteht aus der Produktion von Kontrollinstrumenten für die Getränkeindustrie. Daneben werden verstärkt Kontrollapparaturen für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie entwickelt. Einen interessanten Einblick gab es darüber hinaus in die Expansion der Firma in Richtung Asien.
So wurde vor einigen Jahren eine eigene Niederlassung in China gegründet. Dabei waren sowohl bürokratische wie auch kulturelle Hürden zu überwinden. Inzwischen ist das Unternehmen auf dem chinesischen Markt erfolgreich tätig und unterhält Stützpunkte in insgesamt 14 verschiedenen Ländern.
Über die aktuelle Situation auf dem Lehrstellenmarkt im Kreis Ahrweiler informierte IHK-Ausbildungskoordinator Andreas Herla. Die Lage habe sich dahin gehend stabilisiert, dass die Zahl der Stellengesuche in etwa der Zahl der angebotenen Stellen entspreche. Im Sommer 2013 werde es mit der Fachkraft für Metalltechnik ein neues Berufsbild geben.
Dieser zweijährige Ausbildungsberuf wird den bisherigen Teilezurichter ersetzen. Nach erfolgreichem Abschluss ist die Anrechnung auf die dreieinhalbjährigen Metallberufe möglich. Arbeitskreisleiter Degen sieht nach wie vor die Notwendigkeit, die Ausbildung in den Metall- und Elektroberufen attraktiv zu gestalten, um leistungsfähige Jugendliche für eine Ausbildung zu gewinnen.
IHK-Regionalgeschäftsführer r. Bernd Greulich zog ein positives Fazit der Arbeitskreis-Sitzung: „Durch den gegenseitigen Erfahrungsaustausch im Arbeitskreis lassen sich Probleme frühzeitig erkennen und lösen.“
