SG Brohl-Lützing
Auswärtserfolg in Hönningen
Beim Sieg in der Fremde zeigte die SG eine geschlossene Mannschaftsleistung
Hönningen. Die SG Brohl-Lützing musste am vergangenen Freitag zum Flutlichtspiel auf dem Hartplatz in Hönningen antreten. In den ersten Minuten spielte sich das Geschehen hauptsächlich im Mittelfeld ab. Ein erster Torschuss von der linken Seite durch Mario Kaspari verfehlte sein Ziel noch recht deutlich.
Zur Mitte der ersten Hälfte konnte sich der Gast vom Rhein ein optisches Übergewicht erspielen. In der 23. Spielminute hatte die SG Hönningen ihre beste Torchance im gesamten Spiel, als ein Stürmer zentral aus stark abseitsverdächtiger Position auf Sebastian Zerbe zulief und mit einem zu unplatzierten Schuss am Keeper der SG scheiterte.
Die höhere Laufbereitschaft und daraus gewonnene Zweikämpfe führten nun auch zu Tormöglichkeiten für die Elf von Michael Schneider. In der 30. Minute schoss Timo Kaspari nach einem Missverständnis zwischen zwei Hönninger Abwehrspielern knapp über das Tor.
In der 35. Minute wurde der Brohl-Lützinger Kapitän vom gegnerischen Torwart von den Beinen geholt. Den berechtigten Strafstoß verwandelte Sebastian Dhillon sicher zur Führung. Wenige Minuten später verfehlte Sandro Kaspari mit einem Flachschuss nach gekonntem Tempodribbling das Ziel nur knapp. Die letzte nennenswerte Aktion vor der Pause gehörte den Hönningern, die mit einem Flachschuss von der linken Strafraumgrenze an Sebastian Zerbe scheiterten.
Nach dem Wechsel ergaben sich für die SG Brohl-Lützing noch einige gute Kontermöglichkeiten, die aber zunächst durch Gabriel Gonzales und Tim Pfeffer nicht genutzt werden konnten. Die Heimelf konnte ihrerseits gegen laufstarke und hoch verteidigende Gäste keinen Druck aufbauen und damit auch keine Tormöglichkeiten erspielen. In der 83. Spielminute sorgte Sandro Kaspari mit dem 2:0 für die Entscheidung und einen verdienten Auswärtssieg. Leider ließen nach dem Abpfiff einige einheimische Zuschauer, Verantwortliche und Spieler Fairness, sportliches Verhalten und Besonnenheit vermissen.
