Politik | 14.02.2016, 11:00 Uhr

NABU und Kirchen rufen auf

Autofasten- das etwas andere Fasten

Region. Seit 1998 laden die Kirchen des Südwestens und in Luxemburg sowie zahlreiche Kooperationspartner alljährlich zum „Autofasten“ ein. Auch in diesem Jahr unterstützt der NABU Rheinland-Pfalz diese Aktion.

An Aschermittwoch beginnt die kirchliche Fastenzeit. Der 40-tägige Zeitraum dient der Vorbereitung auf Ostern. Die Fastenzeit gibt uns die Möglichkeit, uns und unser Verhalten gegenüber unseren Mitmenschen und der Umwelt zu reflektieren. Dazu gibt es in der heutigen Zeit neben dem klassischen Fasten viele Möglichkeiten. Das Autofasten ist eine von ihnen.

Bei der Aktion soll die kirchliche Fastenzeit dazu genutzt werden, die Nutzung der „heiligen Kuh“ der Deutschen, des eigenen Autos, kritisch zu überprüfen und möglichst über Alternativen nachzudenken. Sinn dieser Aktion ist es keinesfalls Askese um der Askese willen zu betreiben, Ziel und Motiv sind nicht Lustfeindlichkeit oder Selbstbestrafung. Vielmehr soll das Ausprobieren von Alternativen Spaß machen, die Möglichkeit zur Begegnung mit anderen Menschen eröffnen und durch mehr Bewegung zum körperlichen Wohlbefinden beitragen. „Eine günstige Gelegenheit aktiven Umweltschutz zu betreiben ist es allemal“, betont Laura Kettering, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim NABU Rheinland-Pfalz.

Während des Aktionszeitraums vom 21. Februar bis zum 20. März sind alle herzlich eingeladen, ihr Auto so oft wie möglich stehen zu lassen. Als kleine Hilfestellung für alle Autofasterinnen und Auotfaster stellen die Verkehrsverbünde Gratistickets oder verbilligte Netzkarten zur Verfügung.

Mehr Informationen finden Sie unter www.autofasten.de

Pressemitteilung

NABU Rheinland-Pfalz

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