Informationsveranstaltung von ZWEIG e.V.
Barrierefrei in den eigenen vier Wänden
Ute Möseler zeigte Möglichkeiten zur Sicherung von Barrierefreiheit auf
Bad Neuenahr. „In Zukunft barrierearm und barrierefrei leben“, zu diesem Thema hatte ZWEIG e.V. (Zusammen wohnen eigenständig in Gemeinschaft) in die Niederrheinklinik nach Bad Neuenahr eingeladen. Groß war die Resonanz, denn zahlreiche interessierte Bürger waren der Einladung gefolgt. Ute Möseler, freie Architektin, Diplom-Ingenieurin (FH) und freie Mitarbeiterin der Landesberatungsstelle „Barrierefrei Bauen und Wohnen“ zeigte, wie vorausschauend und clever geplant, modernisiert und gebaut werden kann, um alters- und behindertengerecht wohnen zu können. Anhand von vielen detaillierten Beispielen machte Ute Möseler deutlich, was vor und in der Wohnung beachtet werden sollte und muss, um sich auch in schwierigen Lebenslagen zu Hause noch ungehindert bewegen und trotz Problemen wohlfühlen zu können.
„Barrierefreiheit bedeutet, dass Liegenschaften und deren technische Gebäudeausrüstung von Menschen in jedem Alter und mit jeder Mobilitätseinschränkung oder Behinderung betreten oder befahren und selbstständig sowie weitgehend ohne fremde Hilfe benutzt werden können und damit individuelle Potenziale zum selbstständigen Handeln nicht eingeschränkt werden“, so Ute Möseler. Auf die kostenfreie Beratung und auf mögliche Fördermittel wies die Dozentin besonders hin. Sie bot bei Bedarf auch hierzu ihre Hilfestellung an. Die Teilnehmer verfolgten die Ausführungen sehr nachdenklich und interessiert. Die umfangreichen Informationen führten zu manchen Fragen, welche die Interessierten mit Ute Möseler jeden ersten Dienstag im Monat von 14 bis 17 Uhr im Mehrgenerationenhaus in der Weststraße im Stadtteil Bad Neuenahr in Einzelgesprächen noch vertiefen können.
Es ist auch eine Beratung im eigenen Haus bzw. in der eigenen Wohnung möglich. Termine hierzu sollten unter Tel. (0 61 31) 22 30 78 bei Bedarf vorher mit Ute Möseler vereinbart werden. Die ZWEIG e.V.-Vorstandsmitglieder Ulla Reimann, Helen Brosius, Annette Glauner und Heike Krämer-Resch freuten sich mit der Referentin über das große Interesse und die gute Resonanz unter den Teilnehmern der Informationsveranstaltung.
Der Vorstand des Vereins betont, dass Spenden zur Erreichung der
Vereinsziele dieser noch jungen Einrichtung gern gesehen sind und ihre Wirkung nicht verfehlen werden. Weitere Informationen unter www.zweig-ev-aw.de.
Pressemitteilung
ZWEIG e.V.
