Theatergruppe Lampenfieber präsentiert Komödie „Be(t)reutes Wohnen“ in Wassenach
Beste Unterhaltung, viele Verwechslungen und Irritationen
Wassenach. Mit der Verwechslungskomödie in drei Akten „Be(t)reutes Wohnen“ von Wolfgang Bräutigam eröffnete die Theatergruppe Lampenfieber die diesjährige Theatersaison in Wassenach. Die Besucher der Premierenvorstellung wurden nicht enttäuscht und kamen aus dem Lachen nicht heraus. Das Ensemble zeigte sich aufs Beste vorbereitet und lief gleich zur Höchstform auf. Mit der Auswahl des Stücks und der Besetzung der einzelnen Rollen hatte man erneut eine glückliche Hand bewiesen. Das Ensemble, das dieses Jahr unter der Regie von Martina Grillmeier agierte und bereits seit Anfang des Jahres fleißig probte, zeigte sich bereits bei der Premiere in Hochform. Mehrere Rollen hat man wieder doppelt besetzt und so dürften auch die weiteren geplanten Aufführungen am Samstag, 26. September (20 Uhr) und Sonntag, 27. September (17 Uhr) für alle Besucher unterhaltsame Stunden bieten. Für diese Vorstellungen kann noch ein geringes Kartenkontingent bei Elisabeth Göhring (Tel.: 02636 / 3793) erworben werden. Alljährlich ist der größte Erfolg der Truppe, wenn sie nach vielen Proben mit den Zuschauern von Nah und Fern ein paar frohe und unterhaltsame Stunden verbringen können. Es besteht kein Zweifel daran, dass dies auch in diesem Jahr wieder der Fall sein wird.
Werner Willems konnte das in froher Erwartung in der Klieburghalle harrende Premierenpublikum aufs Herzlichste begrüßen. Besondere Willkommensgrüße richtete er an Bürgermeister Johannes Bell und Ortsbürgermeister Manfred Sattler. Er wünschte allen Besuchern einen recht unterhaltsamen Abend bei dem turbulenten Geschehen auf der Bühne. Hier bildeten die Küche und das Wohnzimmer der Wohngemeinschaft die Kulisse für das Geschehen. Es folgte ein modernes Stück mit aktuellem Bezug, wobei zur Erheiterung der Zuschauer viele Verwechslungen und Irritationen für wahre Lachsalven sorgten.
Rentner-WG mit dem Plus „Betreutes Wohnen“
Da wollen die zwei rüstigen Rentner Franz Krüger (Klaus Erler) und Karl-Heinz Schmucker (Alfred Scharrenbach) am demographischen Wandel verdienen und mieten dazu ein größeres Haus, um dieses dann teuer an mehrere Bewohner für eine Rentner-WG mit dem Plus „Betreutes Wohnen“ weiterzuvermieten. Damit will man für sich selbst einen mietfreien Altersruhesitz sichern. Während für Karl-Heinz Schmucker die Pflege im Alter im Vordergrund steht, ist für Franz Krüger die Versorgung des Haushaltes wichtig. Doch die Pläne der beiden gehen nicht auf und werden zu einem wahren Reinfall.
Witzige und unterhaltsame Komödieist sehr zu empfehlen
Eine witzige und unterhaltsame Komödie, die jedermann zu empfehlen ist. Wer mehr erfahren will, sollte die weiteren Aufführungen nicht verpassen. Nach der gelungenen Premierenvorstellung, bei der alle Akteure mit sehr viel Applaus bedacht wurden, bedankte sich Werner Willems im Namen der Theatergruppe Lampenfieber sowohl bei allen Darstellern für die gezeigten Leistungen sowie beim begeisterten Publikum. Für Regisseurin Martina Grillmeier gab es einen Blumenstrauß. Im kommenden Jahr feiert die Theatergruppe Lampenfieber ihr 20-jähriges Bestehen und will hierzu „Charleys Tante“ aufführen. Dies wird sicherlich wieder im September 2016 ein Theatererlebnis, das sie sich nicht entgehen lassen sollten. „Das Herz auf der Zunge, das Lachen im Blick, die Kraft in der Lunge, den Schelm im Genick“. Getreu diesem Ausspruch hat sich die Theatergruppe Lampenfieber seit 1996 zusamengefunden und will auch weiterhin zu einem kulturellen Highlight in der Gemeinde Wassenach beitragen.
In Erklärungsnot kommen (von rechts) Karl-Heinz Schmucker (Alfred Scharren-bach) und Otto Kaiser (Egon Adams) gegenüber Elfriede Kaiser (Melanie Decker) und Claudia Schreiner vom Medizinischen Dienst (Rita Friedrich).
