Allgemeine Berichte | 10.03.2015

Land Rheinland-Pfalz, Agenturen für Arbeit und Handwerkskammern machen sich stark

Betriebliche Ausbildungen fördern

Auftakttreffen im Zentrum für Ernährung und Gesundheit der HwK Koblenz

Staatssekretär Uwe Hüser, Ulrike Mohrs, Leiterin der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen und HwK-Hauptgeschäftsführer Alexander Baden mit den Teilnehmern am Arbeitstreffen der rheinland-pfälzischen Coaches für betriebliche Ausbildung.HwK Koblenz

Region. „Die Coaches für betriebliche Ausbildung sind wie Trainer für die jungen Auszubildenden. Sie sorgen dafür, dass die Jugendlichen ihr Ziel, eine Berufsausbildung, nicht aus den Augen verlieren und auch bei Schwierigkeiten nicht auf halber Strecke aufgeben. Am Ende steht dann ein Ausbildungsplatz. Dass die Coaches erfolgreich sind, zeigen die Zahlen“, so Uwe Hüser, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung.

Bei einem Arbeitstreffen der Coaches für betriebliche Ausbildung der vier rheinland-pfälzischen Handwerkskammern Rheinhessen, der Pfalz, Trier und Koblenz und der Agenturen für Arbeit in den dazugehörigen Landkreisen, dankte der Staatssekretär im Namen der Landesregierung für den geleisteten Einsatz. „Die Arbeit der Coaches ist ein wichtiger Beitrag bei der Umsetzung der Landesstrategie zur Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz“, so Hüser. Seine erfreuliche Botschaft, die er an diesem Tag überbrachte: Das Land Rheinland-Pfalz bewilligt auch 2015 die Cofinanzierung des Projekts. Das Wirtschaftsministerium, die Agentur für Arbeit und die vier Handwerkskammern teilen sich die Kosten für den Einsatz der Coaches jeweils zu einem Drittel.

Das Auftakttreffen fand im Zentrum für Ernährung und Gesundheit (ZEG) der HwK Koblenz statt. HwK-Hauptgeschäftsführer Alexander Baden begrüßte in Anwesenheit von Ulrike Mohrs, Leiterin der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen, 17 Coaches und sieben Mitarbeiter der Arbeitsagenturen. Ziel der Zusammenkunft war ein gegenseitiger Erfahrungsaustausch. An praktischen Beispielen wurde die Vorgehensweise eines Coaches für betriebliche Ausbildung exemplarisch für bestimmte Fallsituationen dargestellt.

Das gemeinsame Projekt der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkammern Rheinland-Pfalz, der Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland und dem Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung des Landes Rheinland-Pfalz ist die Fortsetzung der Zusammenarbeit, zunächst im Bereich Lehrstellenakquise, später im Bereich der Vermittlung von Jugendlichen mit Einstellungshemmnissen. Die Arbeit des Coaches für betriebliche Ausbildung konzentriert sich darauf, Bewerber in eine Ausbildung zu bringen, die sich an ihren Wünschen, Möglichkeiten und den Erfordernissen des Ausbildungsmarktes orientiert.

Beratung und Unterstützung für jeden einzelnen Bewerber

Sowohl die Ausbildungsbetriebe als auch die Lehrlinge werden ab Abschluss des Lehrvertrages beratend unterstützt. Darüber hinaus erhalten Migranten eine intensive Begleitung in den Ausbildungsmarkt. Die Coaches arbeiten nach keinem starren, auf Kurzfristigkeit angelegten Regelwerk. Sie passen sich den ständigen Wandlungen der Anforderungen des Arbeitsmarktes an und setzen auf eine kontinuierliche Zusammenarbeit. Das ist die Basis des Erfolgs. In Zeiten von Fachkräftemangel und nicht besetzbaren Lehrstellen ist die gezielte Bemühung um jeden Menschen, der ohne Ausbildung ist, alternativlos.

Informationen zum Projekt Coach für betriebliche Ausbildung bei der HwK-Ausbildungsberatung, Tel. (02 61) 39 83 33, Fax -9 90, E-Mail: aubira@hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de.

Staatssekretär Uwe Hüser, Ulrike Mohrs, Leiterin der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen und HwK-Hauptgeschäftsführer Alexander Baden mit den Teilnehmern am Arbeitstreffen der rheinland-pfälzischen Coaches für betriebliche Ausbildung.Foto: HwK Koblenz

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