Allgemeine Berichte | 05.08.2013

Nachtbesichtigung am Flughafen Köln/Bonn

Blick hinter die Kulissen

Wirtschaftsjunioren Rhein-Ahr erkundeten das Gelände

Wirtschaftsjunioren bei der Nachtbesichtigung in Köln/Bonn.privat

Ahrkreis. Im Rahmen einer abendlichen Besichtigungstour konnten die Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Rhein-Ahr den Köln/Bonn-Airport kennenlernen und einen Blick hinter die Kulissen eines der größten Verkehrsflughäfen Deutschlands werfen. Jährlich entscheiden sich über neun Millionen Passagiere für den ‚Flughafen der kurzen Wege‘. Mit etwa 750.000 Tonnen umgeschlagener Luftfracht pro Jahr hält Köln/Bonn hinter Frankfurt und Leipzig den dritten Platz.

Der Flughafen ist zudem einer der größten Arbeitgeber in der Region. Nach einem anschaulichen Vortrag über die Historie des Flughafens, seine Entwicklung im Laufe der Jahrzehnte und die derzeitige wirtschaftliche Lage ging es mit einem Bus direkt auf das Rollfeld. Hier konnten die Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Ahrkreis die Starts und Landungen der Flugzeuge aus unmittelbarer Nähe beobachten.

Zu den einzelnen Flugzeugtypen gab es ausführliche Erläuterungen. Danach stand eine Besichtigung des Frachtzentrums des Logistikkonzerns United Parcel Service (UPS) auf dem Programm. Am Flughafen Köln/Bonn betreibt UPS seit 1986 ein internationales Paket-Sortierzentrum, in dem sämtliche Sendungen für oder aus Europa umgeschlagen werden. Die Sortierkapazität beträgt derzeit 110.000 Sendungen pro Stunde und wird weiter ausgebaut.

Jede Nacht fliegen 37 Flugzeuge dieses UPS-Sortierzentrum an, die Hauptsortierzeit liegt zwischen 23 und 2.30 Uhr. Das Gebäude ist über 75.000 m² groß und verfügt über mehrstöckig verlaufende Paketbänder mit einer Länge von etwa 3,5 Kilometern. Nach Erweiterung der Anlage erhöht sich die Förderbandlänge auf mehr als das Doppelte. Höhepunkt der nächtlichen Besichtigung war der Besuch des Flugvorfeldes, wo die Frachtflugzeuge beim Be- und Entladevorgang beobachtet werden konnten.

Wirtschaftsjunioren bei der Nachtbesichtigung in Köln/Bonn.Foto: privat

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