Politik | 12.07.2014, 11:30 Uhr

„Bundeszuschüsse dürfen nicht der Sanierung der Landeshaushalte dienen“

Bund entlastet Städte und Gemeinden

Mechthild Heil zieht kommunalpolitische Zwischenbilanz der 18. Wahlperiode

Mechthild Heil MdB (CDU).  Privat

Berlin. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil zieht eine erste positive kommunalpolitische Zwischenbilanz nach einem guten halben Jahr „Großer Koalition“ in Berlin. „Auch wenn der Zeitraum von rund acht Monaten nach Beginn der Legislaturperiode noch recht kurz bemessen ist, zeigt ein erster Blick auf die bislang umgesetzten und begonnenen Punkte, dass die kommunalfreundliche Politik der Bundesregierung in der 18. Wahlperiode kontinuierlich fortgesetzt werden konnte. Die Politik des Bundes wirkt sich weiterhin positiv auf die Entwicklung der Kommunen aus.“ Aktuell lasse sich dies auch an den Beratungen des Bundeshaushalts 2014 festmachen, so Heil. Die Kommunen in Deutschland haben im vergangenen Jahr ihre Einnahmen weiter steigern können - im Vergleich zum Jahr 2012 um immerhin vier Prozent. Bemerkenswert sei, dass die Gewerbesteuer als wichtigste kommunale Steuer nur noch um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Hier haben die Kommunen allem Anschein nach ein hohes Niveau erreicht, bei dem nur noch wenig Luft nach oben ist. Erfreulich sei, dass demgegenüber der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer um 5,8 Prozent gestiegen ist. „Hier kommt die auf Wachstum ausgerichtete Politik des Bundes mit steigenden Beschäftigtenzahlen ganz offensichtlich auch bei den Kommunen an“, bekräftigt die Parlamentarierin. Mechthild Heil weist darauf hin, dass in diesem Jahr die schrittweise Entlastung der Kommunen bei den Kosten der Grundsicherung im Alter und bei dauerhafter Erwerbsminderung abgeschlossen und diese zu 100 Prozent durch den Bund übernommen wird. „Damit entlastet der Bund die Kommunen um noch einmal 1,6 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich. Das jährliche Entlastungsvolumen wird ab 2014 dann insgesamt über fünf Milliarden Euro betragen. Hinzutreten weitere rund 3,9 Milliarden Euro an Entlastungen, mit denen der Bund den Landkreisen und Städten bei den Kosten der Unterkunft und Heizung unter die Arme greift. Weitere 1,3 Milliarden Euro stellt der Bund den Ländern für die Durchleitung an die Städte und Gemeinden für den bedarfsgerechten Kinderkrippenausbau bereit. Allein in diesem Bereich Bildung und Soziales stellt der Bund den Ländern 10,7 Milliarden Euro zur Weiterleitung an die Kommunen zur Verfügung.“ Die Christdemokratin aus dem Bundestagswahlkreis 199 - Ahrweiler / Mayen - macht darauf aufmerksam, dass es wichtig ist, dass die Kommunalentlastungen auch ungekürzt, umgehend und zusätzlich vor Ort ankommen. „Kommunalfinanzen sind kein Beitrag zur Konsolidierung von Landeshaushalten“, so Mechthild Heil auch mit Blick auf Förderzusagen des Landes Rheinland-Pfalz für den Kindergartenausbau in ihrem Wahlkreis, die jedoch erst in späteren Jahren tatsächlich ausgezahlt werden. „Eine gekürzte Weiterleitung der Bundesmittel oder eine Verrechnung im Zuge des kommunalen Finanzausgleichs sind inakzeptabel. Bislang ist nicht sichergestellt, dass die vom Bund bereitgestellten Mittel auch tatsächlich in vollem Umfang bei den Kommunen ankommen.“

Pressemitteilung Büro,

Mechthild Heil MdB (CDU)

Mechthild Heil MdB (CDU). Foto: Privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Image Anzeige
Wir helfen im Trauerfall
Wir helfen im Trauerfall
Stellenanzeigen
Anzeige Beratertage Schlafexperte
Zukunft trifft Tradition KW 35
Anzeige Patientenveranstaltung
Stellenanzeige Elektroniker
Empfohlene Artikel
Petra Schneider MdL (6. v. l.) mit den Dienstagsworkern und Ortsbürgermeisterin Judith Müller
21

Oberdürenbach. Die CDU-Landtagsabgeordnete Petra Schneider hat die „Dienstagsworker“ in Oberdürenbach nachträglich zu ihrem 25-jährigen Bestehen beglückwünscht. Zum eigentlichen Jubiläum konnte Schneider leider nicht dabei sein. Bei ihrem jetzigen Besuch nutzte sie nachträglich die Gelegenheit, den engagierten Ehrenamtlichen persönlich für ihren langjährigen Einsatz zu danken und sich über die Projekte der Gruppe zu informieren.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Ramersbacher Straße in Ahrweiler. Foto: ROB
1443

Verkehrsteilnehmer müssen sich auf Einschränkungen einstellen

Ab 07.09.: Ahrweiler: Ramersbacher Straße wird voll gesperrt

Ahrweiler. Ab Montag, 7. September 2026, muss die Ramersbacher Straße in Ahrweiler ab der Ahrtorbrücke bis zur Einmündung „Eifelstraße“ voll gesperrt werden. Grund hierfür ist Straßen- und Kanalbauarbeiten. Die Sperrung wird voraussichtlich ein Jahr andauern. Die Umleitung erfolgt über die L 85 und L 83 über Schalkenbach sowie Königsfeld und umgekehrt.

Weiterlesen

Die Stadtsoldaten Andernach feiern ihr traditionelles Grillfest auf dem Krahnenberg
720

Grillfest der Stadtsoldaten Andernach war ein voller Erfolg

„Heut mache mer e Türsche off de Krahneberg“

Andernach. Am 15. August veranstalteten die Stadtsoldaten Andernach ihr traditionelles Grillfest für alle Mitglieder und Freunde des Vereins. Erstmalig konnten die Rot-Gelben dafür das Turnerbundheim „Jüpp Neuhaus“ als Veranstaltungsort gewinnen. Ein besonderer Dank geht an den Turner-Bund Andernach für das entgegengebrachte Vertrauen. Kommandant Michael Krebs konnte über den Nachmittag verteilt über 100 Stadtsoldaten bei sonnigem Wetter auf dem Krahnenberg begrüßen.

Von Aaron Friedland aus Andernach

Weiterlesen

Symbolbild.
218

Der Unfallverursacher brachte den verletzten Hund und seinen Besitzer zum Tierarzt

28.08:. Hund nach Autounfall in Bonn schwer verletzt – auch sein Herrchen musste medizinisch behandelt werden

Bonn. In Bonn-Dransdorf ereignete sich am Freitag, dem 28.08.2026, ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall, der die Ermittler des Verkehrskommissariats 1 der Bonner Polizei beschäftigt. Ein Autofahrer kollidierte mit einem Hund und brachte daraufhin das schwer verletzte Tier sowie dessen Halter zu einer Tierarztpraxis, bevor er sich entfernte, ohne seine Personalien zu hinterlassen.

Weiterlesen