Fallschirmspringer trainieren auf der Mönchsheide
Bundespolizei kam „auf einen Sprung vorbei“
Bad Breisig. Die Mönchsheide hat offenbar eine große Anziehungskraft. Nicht nur Segelflieger oder Ultraleicht-Piloten zieht es immer wieder zurück auf das Segelfluggelände oberhalb von Bad Breisig. Schon im letzten Jahr nutzte die Fallschirmsprungeinheit der Bundespolizei den Flugplatz als Ausgangspunkt für Trainingssprünge. „Wir profitieren nicht nur von der Gastfreundschaft, sondern auch von den freien Luftraum“, so einer der Teilnehmer. Die sonst in Bonn-Hangelar stationierte Einheit kann dort wegen der Nähe zu Köln/Bonn nicht aus so großen Höhen springen wie beispielsweise über der Eifel. Immer wieder brachte der Hubschrauber vom Typ EC 155 Gruppen von jeweils acht Springern auf eine Höhe von bis zu 3000m. Nach wenigen Sekunden Freifall mussten die Springer dann mit ihren Schirmen eine Ziellandung am eigens dafür ausgelegten „Lande-Kreuz“ durchführen. Die Gruppe setzte sich dabei sowohl aus routinierten Springern mit mehr als 1000 Sprüngen, aber auch Anfängern mit erst rund 50 Sprüngen zusammen.
Besonders hervorzuheben ist noch, dass trotz der hohen Frequenz, mit der die Sprünge durchgeführt wurden, genügend Zeit und Raum für die Segelflieger des Luftsportvereins blieb. Koordiniert mit kurzen Absprachen über Funk war der parallele Betrieb ohne Einschränkungen für eine der beiden Seiten machbar. Diese entspannte Atmosphäre wird bestimmt auch einer der Gründe für die Bundespolizei sein, wieder auf „den einen oder anderen Sprung“ auf der Mönchsheide vorbeizuschauen.
Zwei Springer im parallelen Anflug auf das Zielkreuz.
