Politik | 08.11.2013

Kreisverwaltung Ahrweiler

Defizite in deutscher Sprache beheben

53 Kindergärten bieten Sprachförderung an - Land bewilligt 175.000 Euro - Programm „Zukunfts-Chance Kinder“

Kreis Ahrweiler. Sprachfördermaßnahmen werden im laufenden Kindergartenjahr 2013/2014 in 53 der insgesamt 66 Kindertagesstätten im Kreis Ahrweiler angeboten. Die Sprachförderungen sowie Maßnahmen zur Vorbereitung des Übergangs vom Kindergarten zur Grundschule laufen in 79 Modulen.

Die Förderung der Sprachentwicklung gehört zur Alltagsaufgabe der Kindertagesstätten. Die speziellen Angebote richten sich an jene Kinder im vorletzten und letzten Jahr vor der Einschulung, die zusätzlichen Förderbedarf in der deutschen Sprache haben. Abhängig vom konkreten Bedarf werden Basis- oder Intensivfördermodule angeboten.

Die Kinder sollen spätestens zur Einschulung fähig sein, sich aktiv und passiv an einem Gespräch auf Deutsch zu beteiligen und einer vorgelesenen Geschichte auf Deutsch zu folgen. Die Sprachfördermaßnahmen umfassen keine therapeutische Behandlung von Störungen oder Beeinträchtigungen der Sprachentwicklung und des Sprechens.

Über die Sprachförderung hinaus werden in sechs Kindertagesstätten weitere Maßnahmen angeboten, die auf den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule vorbereiten sollen. Diese Maßnahmen gelten für Kinder im Jahr vor der Einschulung. Dabei kooperieren Kindergärten und Grundschulen vor Ort.

Die Angebote werden mit Fördermitteln des Landes Rheinland-Pfalz finanziert, die aus dem Programm „Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an“ fließen. Für das aktuelle Kindergartenjahr 2013/2014 wurden für die Kindertageseinrichtungen im AW-Kreis rund 175.000 Euro bewilligt. Aus dem Kreisjugendamt heißt es dazu, mithilfe der Sprachfördermaßnahmen erhielten auch Kinder mit weniger guten Startbedingungen frühe Zugänge zur Bildung.

Info: Kreisverwaltung Ahrweiler, Jugendamt, Sabrina Balling unter Tel. (0 26 41) 9 75 -3 37, Wilhelmstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, E-Mail Sabrina.Balling@aw-online.de.

Pressemitteilung

der Kreisverwaltung Ahrweiler

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