Wanderausstellung „Kriegsende und dann?... Der Kreis Ahrweiler 1944 bis 1946“ zu Gast
Eine Ausstellung gegen das Vergessen
Bis 6. November am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz
Remagen. Dramatische Kriegsereignisse, nicht zuletzt beim Einmarsch der Amerikaner im Kreisgebiet Anfang März 1945, die Einnahme der Remagener Rheinbrücke, die Kriegsgefangenenlager Remagen und Sinzig sowie die Not der Nachkriegszeit mit Hunger, Kälte und Entbehrungen haben sich bei vielen noch heute lebenden Zeitzeugen tief eingeprägt. Damit diese Zeit nicht vergessen wird, werden mit der Ausstellung und umfangreichen Dokumentation „Kriegsende und dann?... Der Kreis Ahrweiler 1944 bis 1946“ verschiedene Aspekte dieser Zeit in Wort und Bild im geschichtlichen Kontext festgehalten. Die Sammlung soll Anstöße zum Nachdenken und zur Auseinandersetzung mit Krieg, Gewalt und Not geben.
Am RheinAhrCampus in Remagen, einem Standort der Hochschule Koblenz, wird diese Ausstellung bis zum 6. November für die interessierte Öffentlichkeit zu sehen sein. Die Hochschule Koblenz versteht sich als vorbildliche Wissenschaftseinrichtung und unterstützt besonders am Standort in Remagen die Aufklärungsarbeit gegen Rassismus und Diskriminierung. Mit der öffentlichen Ausstellung, die vom Förderverein der Hochschule im Kreis Ahrweiler unterstützt wird, soll der Instrumentalisierung der Kriegs- und Nachkriegszeit durch Rechtsextreme für ihre Geschichtsverfälschung und Propaganda, durch sachliche Informationen über diese unheilvolle und leidvolle Zeit begegnet werden.
