DRK-Kreisverband Ahrweiler
Erfahrungsaustausch in geselliger Runde
Lebensrettende Sofortmaßnahmen gelernt Freiwilligendientsleistende trafen sich zum Bildungstag im Ahrkreis
Kreis Ahrweiler. Bundesfreiwilligendienst (BFD) bedeutet nicht nur freiwilliges Engagement. Das BFD-Gesetz legt fest, das Engagierte im BFD auch an 25 Bildungstagen in zwölf Monaten teilnehmen. Diese Bildungstage dienen nicht nur der kulturellen, sozialen oder politischen Bildung, sondern sollen auch den Austausch von BFD-lern verschiedener Einsatzstellen ermöglichen. Ein solcher Bildungstag fand am beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Ahrkreis statt. Für die 20 Teilnehmer aus ganz Rheinland-Pfalz stand das Erlernen „Lebensrettender Sofortmaßnahmen“ auf dem Programm.
Als Dozentinnen für die BFD-ler standen Anja Schnitzler, selbst BFD-lerin beim DRK im Kreis Ahrweiler und Dijana Gilges zur Verfügung. Anja Schnitzler, seit Juli 2013 als Erste Hilfe-Ausbilderin und Leiterin von Projekten in Ganztagsschulen im BFD beim DRK-Kreisverband Ahrweiler tätig, organisierte den informativen Bildungstag für ihre Kolleginnen und Kollegen. Theoretischer Unterricht sorgte im Wechsel mit praktischen Übungen für eine angenehme Lernatmosphäre. Mit Kunstblut und Theaterschminke zauberte Schnitzler sogar in kürzester Zeit bei einigen Teilnehmern täuschend echt aussehende kleinere Verletzungen hervor, die dann von den übrigen Lehrgangsteilnehmern versorgt wurden. Unterstützung leistete Dijana Gilges, Rettungsassistentin im Praktikum und angehende Ausbilderin beim DRK im Ahrkreis.
Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot an Frauen und Männer ab dem 17. Lebensjahr, sich außerhalb von Schule oder Beruf für das Allgemeinwohl zu engagieren. Jüngere Freiwillige erwerben und vertiefen ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen, ältere Freiwillige bringen ihre eigene Lebens- und Berufserfahrung in ihr Engagement ein. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Dementsprechend bunt gemischt war auch die Gruppe des Bildungstages: Aus allen erdenklichen Einsatzgebieten des BFD in Rheinland-Pfalz reichte das Alter der Teilnehmer von 27 bis 72 Jahre.
Im Kreis Ahrweiler können sich Freiwillige in der Sozialarbeit der sozialen Servicezentren oder im Rettungsdienst des DRK engagieren. Für alle Aufgaben werden die Freiwilligen in Lehrgängen auf ihre späteren Tätigkeiten vorbereitet. Im Rettungsdienst beispielsweise hat man die Möglichkeit, die dreieinhalbmonatige Ausbildung zum Rettungssanitäter zu absolvieren. Viele der freiwilligen Rettungssanitäter ergriffen bisher die Möglichkeit, die Berufsausbildung zum Rettungsassistenten zu durchlaufen. Freiwillige mit (Notfall)-medizinischen Vorkenntnissen, etwa Arzthelfer/-innen, Krankenpflegepersonal oder Teilnehmer einer 60-stündigen Sanitätsdienstausbildung können auch eine Lehrbefähigung zum Erste Hilfe-Ausbilder erlangen und danach als Lehrkraft für das DRK in der Breitenausbildung der Bevölkerung tätig werden.
Wer mehr über den Bundesfreiwilligendienst wissen oder selbst als Freiwilliger aktiv werden möchte, findet weitere Informationen im Internet, unter anderem auf der Homepage des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler unter www.kv-aw.drk.de. Persönliche Informationen erhält man unter Tel. (0 26 41) 9 78 00 oder nach Terminvereinbarung im persönlichen Gespräch.
Hier geht es zur Homepage des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler: www.kv-aw.drk.de/.
Kurzinfos über die Arbeit auch bei Facebook unter www.facebook.com/drkkvahrweiler oder bei twitter unter www.twitter.com/drkkvaw.
Das Erlernen der „Lebensrettenden Sofortmaßnahmen“ und dabei der gegenseitige Erfahrungsaustausch standen auf dem Programm des Bildungstages für Bundesfreiwilligendienstleistende, der erstmals im DRK-Kreisverband Ahrweiler durchgeführt wurde. Neben Gesamtorganisatorin Sandra Schollmeyer vom DRK-Landesverband RLP (vorne Mitte) standen Anja Schnitzler und Dijana Gilges (2. Reihe Mitte) als Dozentinen zur Verfügung. Foto: Thorsten Trütgen
