Allgemeine Berichte | 04.10.2013, 16:15 Uhr

DRK-Kreisverband Ahrweiler

Erfahrungsaustausch in geselliger Runde

Lebensrettende Sofortmaßnahmen gelernt Freiwilligendientsleistende trafen sich zum Bildungstag im Ahrkreis

Das Erlernen der „Lebensrettenden Sofortmaßnahmen“ und dabei der gegenseitige Erfahrungsaustausch standen auf dem Programm des Bildungstages für Bundesfreiwilligendienstleistende, der erstmals im DRK-Kreisverband Ahrweiler durchgeführt wurde. Neben Gesamtorganisatorin Sandra Schollmeyer vom DRK-Landesverband RLP (vorne Mitte) standen Anja Schnitzler und Dijana Gilges (2. Reihe Mitte) als Dozentinen zur Verfügung. Thorsten Trütgen

Kreis Ahrweiler. Bundesfreiwilligendienst (BFD) bedeutet nicht nur freiwilliges Engagement. Das BFD-Gesetz legt fest, das Engagierte im BFD auch an 25 Bildungstagen in zwölf Monaten teilnehmen. Diese Bildungstage dienen nicht nur der kulturellen, sozialen oder politischen Bildung, sondern sollen auch den Austausch von BFD-lern verschiedener Einsatzstellen ermöglichen. Ein solcher Bildungstag fand am beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Ahrkreis statt. Für die 20 Teilnehmer aus ganz Rheinland-Pfalz stand das Erlernen „Lebensrettender Sofortmaßnahmen“ auf dem Programm.

Als Dozentinnen für die BFD-ler standen Anja Schnitzler, selbst BFD-lerin beim DRK im Kreis Ahrweiler und Dijana Gilges zur Verfügung. Anja Schnitzler, seit Juli 2013 als Erste Hilfe-Ausbilderin und Leiterin von Projekten in Ganztagsschulen im BFD beim DRK-Kreisverband Ahrweiler tätig, organisierte den informativen Bildungstag für ihre Kolleginnen und Kollegen. Theoretischer Unterricht sorgte im Wechsel mit praktischen Übungen für eine angenehme Lernatmosphäre. Mit Kunstblut und Theaterschminke zauberte Schnitzler sogar in kürzester Zeit bei einigen Teilnehmern täuschend echt aussehende kleinere Verletzungen hervor, die dann von den übrigen Lehrgangsteilnehmern versorgt wurden. Unterstützung leistete Dijana Gilges, Rettungsassistentin im Praktikum und angehende Ausbilderin beim DRK im Ahrkreis.

Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot an Frauen und Männer ab dem 17. Lebensjahr, sich außerhalb von Schule oder Beruf für das Allgemeinwohl zu engagieren. Jüngere Freiwillige erwerben und vertiefen ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen, ältere Freiwillige bringen ihre eigene Lebens- und Berufserfahrung in ihr Engagement ein. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Dementsprechend bunt gemischt war auch die Gruppe des Bildungstages: Aus allen erdenklichen Einsatzgebieten des BFD in Rheinland-Pfalz reichte das Alter der Teilnehmer von 27 bis 72 Jahre.

Im Kreis Ahrweiler können sich Freiwillige in der Sozialarbeit der sozialen Servicezentren oder im Rettungsdienst des DRK engagieren. Für alle Aufgaben werden die Freiwilligen in Lehrgängen auf ihre späteren Tätigkeiten vorbereitet. Im Rettungsdienst beispielsweise hat man die Möglichkeit, die dreieinhalbmonatige Ausbildung zum Rettungssanitäter zu absolvieren. Viele der freiwilligen Rettungssanitäter ergriffen bisher die Möglichkeit, die Berufsausbildung zum Rettungsassistenten zu durchlaufen. Freiwillige mit (Notfall)-medizinischen Vorkenntnissen, etwa Arzthelfer/-innen, Krankenpflegepersonal oder Teilnehmer einer 60-stündigen Sanitätsdienstausbildung können auch eine Lehrbefähigung zum Erste Hilfe-Ausbilder erlangen und danach als Lehrkraft für das DRK in der Breitenausbildung der Bevölkerung tätig werden.

Wer mehr über den Bundesfreiwilligendienst wissen oder selbst als Freiwilliger aktiv werden möchte, findet weitere Informationen im Internet, unter anderem auf der Homepage des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler unter www.kv-aw.drk.de. Persönliche Informationen erhält man unter Tel. (0 26 41) 9 78 00 oder nach Terminvereinbarung im persönlichen Gespräch.

Hier geht es zur Homepage des DRK-Kreisverbandes Ahrweiler: www.kv-aw.drk.de/.

Kurzinfos über die Arbeit auch bei Facebook unter www.facebook.com/drkkvahrweiler oder bei twitter unter www.twitter.com/drkkvaw.

Das Erlernen der „Lebensrettenden Sofortmaßnahmen“ und dabei der gegenseitige Erfahrungsaustausch standen auf dem Programm des Bildungstages für Bundesfreiwilligendienstleistende, der erstmals im DRK-Kreisverband Ahrweiler durchgeführt wurde. Neben Gesamtorganisatorin Sandra Schollmeyer vom DRK-Landesverband RLP (vorne Mitte) standen Anja Schnitzler und Dijana Gilges (2. Reihe Mitte) als Dozentinen zur Verfügung. Foto: Thorsten Trütgen

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dusch WC
Kirmes in Rheinbrohl, 01.09.26
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring
kostenfreie Anzeige aus 2+1
Wir helfen im Trauerfall
Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
50 Jahre Fahrschule Henneke
Sonderseiten Mittler & Pfaffinger Bestattungen
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Symbolbild.
2176

Polizeihubschrauber im Einsatz: Keine Gefahr für Anwohner in Koblenz

01.09.: Polizeieinsatz in Koblenz: 63-Jähriger stirbt nach Sturz in Koblenz-Pfaffendorf

Koblenz. Am Dienstag, dem 1. September, wurde der Polizei in Koblenz gegen 15:40 Uhr ein Notruf gemeldet, der von einer blutenden Person in einem Hinterhof in Koblenz-Pfaffendorf berichtete. Zeugen behaupteten, ein schussähnliches Geräusch gehört zu haben. Aufgrund der unklaren Situation und der mangelhaften Informationslage wurden umgehend zahlreiche Einsatzkräfte in das Gebiet entsandt. Für kurze Zeit war auch ein Polizeihubschrauber in den Einsatz involviert.

Weiterlesen

Der WKB sorgt in Mayen weiter für erheblichen Verwaltungsaufwand. Sieben von neun Abrechnungseinheiten stehen noch aus. Die FWM fordert deshalb vor weiteren Schritten eine vollständige Kostenbilanz.
376

Mayen. Zwei von neun Abrechnungseinheiten sind beim wiederkehrenden Straßenausbaubeitrag (WKB) bislang bearbeitet – doch bereits jetzt sorgt das Verfahren für erheblichen Verwaltungsaufwand. Nach Angaben der Freien Wähler Mayen (FWM) sind inzwischen mehr als 500.000 Euro an internen und externen Kosten angefallen. Gleichzeitig gibt es Forderungen nach zusätzlichem Personal, um den entstandenen Bearbeitungsstau abzubauen.

Von Michael Helsper aus Mayen

Weiterlesen