Politik | 15.06.2014

CDU Kreisfrauen-Union besichtigte den Kindergarten Sonnenschein in Bad Breisig

Erläuterung vor Ort

Dritte v.r. Gabriele Hermann-Lersch und rechts außen Heike Krämer-Resch. privat

Kreis Ahrweiler/Bad Breisig. Die stellvertretende Vorsitzende der Frauen-Union und Bürgermeisterin der Stadt Bad Breisig Gabriele Hermann-Lersch erläuterte kürzlich den anwesenden Vorstandsdamen die Situation vor Ort. Die Schließung der Hauptschule stellte sich für die Stadt insoweit als positives Ereignis dar, als in dem frei gewordenen Schulgebäude an der Koblenzer Straße durch Umbaumaßnahmen ein neuer Neun-Gruppen-Kindergarten zusätzlich zu dem bestehenden Angebot eines städtischen und weiteren kirchlichen Kindergartens in der Stadt Bad Breisig errichtet werden konnte. Bei einer kurzen Besichtigung der Kindergartenräume konnten sich die Damen der CDU Frauen Union davon überzeugen, dass das ehemalige Schulgebäude sehr schön, ansprechend und zweckmäßig und Kindgerecht umgebaut wurde. Die jüngsten Kindergartenkinder ab dem ersten Lebensjahr haben ihre Gruppen, Schlaf- und den Essraum auf der untersten Etage, die älteren Kinder haben ihre Gruppenräume sowie die Turnhalle auf der zweiten Etage. Die Außenanlagen bieten getrennte Spielmöglichkeiten für kleine und größere Kindergartenkinder. Nach den Sommerferien werden zwei weitere Gruppen in Betrieb genommen werden, sodass in dem Kindergarten dann 49 Kinder unter drei Jahren mit mehr als 27 Plätzen ab dem ersten Lebensjahr und etwa 100 Kindern über drei Jahre mit mindestens 44 Ganztagesplätzen Raum bieten wird. Damit ist der für Bad Breisig von den Eltern angemeldete Bedarf räumlich gedeckt.

Die große Herausforderung stellt aber bei dem aktuell leer gefegten Arbeitsmarkt für Erzieherinnen und Erzieher für die Stadt die Personalsituation dar. Die Betriebserlaubnis wird nur erteilt, wenn der erforderliche Personalschlüssel erreicht ist. Dies kann derzeit nicht immer sichergestellt werden.

Kranken-, Urlaubs- und Fehlzeiten prägen die tägliche Kindergartenarbeit und führen immer wieder dazu, dass an verschiedenen Tagen die Einrichtung die Betreuung etwa am Nachmittag für nicht berufstätige Eltern eingestellt werden musste, weil nur Kinder berufstätiger Eltern in einer Notgruppe betreut werden konnten.

Die gesamten Baukosten für den Umbau der Schule in den Kindergarten belaufen sich bisher für sieben Gruppen auf insgesamt etwa 1,5 Mio. Euro. Das gesamte Projekt mit Gruppen einschließlich der Umbaukosten soll am Ende circa 1,8 Mio. Euro kosten. Der Eigenanteil der Stadt beläuft sich hierfür auf 682.000 Euro, der Anteil des Landes auf 644.900 Euro der Kreis trägt 264.691 Euro. Die Vorsitzende der CDU-Kreisfrauen, Heike Krämer-Resch stellt hierzu fest, dass den Bürger der Ausbau und die Realisierung des Rechtsanspruchs auf einen kostenfreien Kindergartenplatz und eine Ganztagsbetreuung viel Wert ist. Dabei sind die Ergebnisse kreisweit, was die Neuerrichtung und Vorhaltung vorhandener Kindergärten angeht, sehr erfreulich. Damit wird die gesellschaftliche Notwendigkeit der Erwerbsarbeit von Eltern in ganz erheblichem Maße unterstützt und den Kindern eine gute Betreuung zuteil. Weitere Informationen im Internet unter www.cdu-fu-kreis-aw.de.

Pressemitteilung

der CDU-Frauen-Union

Kreis Ahrweiler

Dritte v.r. Gabriele Hermann-Lersch und rechts außen Heike Krämer-Resch. Foto: privat

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