Allgemeine Berichte | 07.10.2013

Wehrer Watzmänner - Wanderung am Tag der Deutschen Einheit

Erneute Watzmannüberschreitung

Fünf Männer aus Wehr meisterten die kräftezehrende Wanderung

Einmalige Landschaften und Ausblicke entschädigten die Wanderer für die körperlichen und mentalen Anstrengungen.privat

Ramsau. Fünf Wehrer Watzmänner machten sich am 3. Oktober in den frühen Morgenstunden auf den Weg in das Berchtesgadener Land, um eine der schönsten Überschreitungen in den Ostalpen in Angriff zu nehmen. Man hatte sich vorgenommen, die drei Gipfel des Watzmanns zu überschreiten. Nach Ankunft an der Wimbachbrücke gegen Mittag erfolgte der Aufstieg über die Mitterkaseralm, die leider nicht mehr bewirtschaftet war, in vier Stunden zum Watzmannhaus (1930 Meter), in dem ein Lagerplatz reserviert worden war. Am nächsten Morgen ging es bei aufgehender Sonne an den alpinen Steig bis zum Hocheck auf 2.651 Metern. Hier begann der Grat, für dessen Begehung Helm und Klettergurt zur notwendigen Ausrüstung gehören. Teilweise schmal und stahlseilversichert war absolute Schwindelfreiheit sowie Trittsicherheit erforderlich. Der Ausblick über die legendäre Ostwand zum Königssee und auf der anderen Seite in das Wimbachtal entschädigte für die aufgenommenen Strapazen.

Mit zahlreichen Auf- und Abstiegen, teilweise auf schmalem Grat, konnte schließlich nach Überschreitung der Mittelspitze (2713 Meter) auf der Südspitze (2712 Meter) eine erste Rast eingelegt werden. Nach kurzer Stärkung und einem obligatorischen Foto erfolgte der Abstieg über teilweise losen Schotter, teilweise über befestigte Wege, aber immer sehr steil bis ans Ende des Wimbachtals.

Nach einer Verschnaufpause in der Wimbachgieshütte erreichten die Watzmänner nach insgesamt 12 Stunden die Wimbachbrücke und beendeten eine tolle aber auch anstrengende Watzmannüberschreitung.

Einmalige Landschaften und Ausblicke entschädigten die Wanderer für die körperlichen und mentalen Anstrengungen.Foto: privat

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