Lokalsport | 18.03.2013

Automobil-Sport am Nürburgring

Erneuter Wintereinbruch

Schnee und Minustemperaturen verhinderten Saisonauftakt am Nürburgring

Bei zum Teil tief verschneiten Seitenstreifen auf der Nordschleife, mussten die Test- und Einstellfahrten der VLN Langstreckenmeisterschaft aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. -BURG-

Nürburg. Nach dem erneuten Wintereinbruch in Deutschland, von dem auch die Region am Nürburgring nicht verschont blieb, ließen Neuschnee und Minusgrade keine Hoffnung zu, dass der inoffizielle Saisonauftakt mit den Test- und Einstellfahrten der VLN Langstreckenmeisterschaft stattfinden konnte. Mit dieser Absage begann für die einzige Nordschleifen-Rennserie ihre 37. Saison ebenso glücklos, wie die 36. geendet hatte. Auch am letzten Samstag im Oktober 2012 war der zehnte Lauf einem unerwarteten Wintereinbruch zum Opfer gefallen. Um den Teilnehmern diesmal aber eine unnütze Anreise zu ersparen, hatten sich die Verantwortlichen der VLN (Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring) schon im Vorfeld dazu entschlossen, den für den 16. März angesetzten Testtag, abzusagen.

Ob es für die Piloten der rund 180 Rennfahrzeuge, die bei insgesamt zehn Veranstaltungen, ihren Meister küren, am kommenden Wochenende jedoch „Start frei für die VLN - immer wieder samstags“ heißt, dürfte nach der derzeitigen Wettelage mehr als fraglich sein.

Eine erneute Verschiebung des Saisonstarts auf den für Samstag, 13. April, angesetzten zweiten VLN-Lauf, würde für viele Teams in der Vorbereitung auf den am Pfingstwochenende mit dem 24-Stunden-Rennen stattfindenden Saisonhöhepunkt sicherlich einen herben Rückschlag bedeuten. In diesem Falle blieben den Fahrern und Technikern nur noch zwei Rennen um Fahrzeuge, für die Großveranstaltung von Freitag, 17., bis Montag, 20. Mai, auf der wohl anspruchsvollsten aber auch schönsten Rennstrecke der Welt, optimal vorzubereiten.

Auch wenn der Start in die neue Saison etwas holprig von statten geht, dürfen sich die VLN-Fans aber wieder auf ein imposantes Teilnehmerfeld freuen, welches sich erneut, vom seriennahen Kleinwagen, bis hin zum 500 PS starken Rennboliden erstreckt. Auch preislich bleibt alles wie gehabt. Während entlang der Nordschleife das Rennen kostenfrei verfolgt werden kann, können die Fans das Geschehen von den Tribühnen im Start und Zielbereich oder die Arbeit der Teams in den Boxen zu einem verträglichen Eintrittspreis hautnah erleben.

Über den aktuellen Stand zur Durchführung des ersten Rennens wird die VLN auf ihrer Website www.vln.de, Fans und Teams auf dem Laufenden halten.

Bei zum Teil tief verschneiten Seitenstreifen auf der Nordschleife, mussten die Test- und Einstellfahrten der VLN Langstreckenmeisterschaft aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Foto: -BURG-

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