Kirmes in Rodder - Dorfgemeinschaft feierte Patronatsfest
Festlich, spannend und unterhaltsam
Spiel und Spaß rund um das Dorfgemeinschaftshaus - Vor-Tour der Hoffnung machte Station am Montag
Niederzissen-Rodder. Vom 15. bis 17. August zeigten sich die Bewohner des Niederzissener Ortsteils Rodder als gute Gastgeber bei der diesjährigen Kirmes. Die Kirmes in Rodder geht zurück auf das Patronatsfest der Schutzpatronin der örtlichen Kapelle „Maria Himmelfahrt“, deren Hochfest am 15. August stattfindet. Der Bürgerverein Rodder e. V. mit seinem Vorsitzenden Klaus-Peter Schmelter war in diesem Jahr zum 26. Mal Ausrichter des alljährlichen Volksfestes, das immer wieder viele Gäste in den kleinen Ort unterhalb des Rodder Maares zieht. In gemütlicher Atmosphäre feierte man im Festzelt auf dem Platz vor dem Bürgerhaus. Auch für die Kinder hatte man besonders am Sonntag für entsprechende Abwechslung gesorgt. Während sich die Kinder insbesondere beim Zauberer „Zaumu“ (Klaus Haas, Linz) vergnügten, konnten die Erwachsenen derweil feiern.
Am Samstagabend musste leider das vorgesehene Tauziehen ausfallen. Nachdem aber der Bierbrunnen eröffnet war, konnte die Dorfbevölkerung zünftig ihre Kirmes beginnen. Bei der „Rodder Sommernacht“ feierten die Gäste bei Musik und Tanz vor der alten Schule. Die Veranstaltung war gut besucht und es entwickelte sich schnell eine tolle Stimmung, zu der sicherlich auch die Sekt- und Cocktailbar mit ihren Getränken und einer Happy Hour beitrugen. So feierte man die „Rodder Sommernacht“ bis in die frühen Morgenstunden.
Der Kirmessonntag, wurde mit einem Festhochamt um 11 Uhr im Festzelt begonnen, der vom ehemaligen Pfarrer von Niederzissen, Hans-Peter Müssenich, gehalten wurde und den der MGV Adenauer Land musikalisch mitgestaltete.
Im Anschluss an die hl. Messe blieb man gleich zum zünftigen Frühschoppen im Festzelt. Hier wartete der Familientag auf die Kirmesbesucher. Um die Mittagszeit hatte die Küchenmannschaft des Bürgervereins Hochbetrieb, denn die heimische Küche konnte kalt bleiben, da es beim Bürgerverein Rodder reichlich zu Essen gab.
Am Nachmittag wartete ein reichhaltiges Kuchenbüffet auf die Kirmesgäste, das von den Mitgliedern und der Dorfbevölkerung gestiftet war, und lud zum Verweilen bei Kaffee und Kuchen ein. Der Bürgerverein Rodder dankte allen Spendern hierfür von ganzem Herzen.
Ab 14.30 Uhr gab es Zauberei zum Anfassen durch den Zauberer „Zaumu“, was besonders die Kinder freute. Mit einem rund zweistündigen Programm zog er die Kinder wie auch die Erwachsenen in seinen Bann und ließ auch manchmal hinter die Kulissen schauen. Erst nach mehreren Zugaben ließ man ihn von der Bühne.
Ab 17.00 Uhr sorgte die attraktive Kirmestombola nochmals für Spannung und Stimmung unter den Besuchern. So mancher ergatterte dabei einen schönen Sachpreis. Danach klang der Kimessonntag gemütlich mit einem Dämmerschoppen aus.
Am Familientag waren die Getränke für die Kinder bis 12 Jahre frei.
Am Kirmesmontag gab es dann reichlich Besuch. Die „Vortour der Hoffnung“ machte Station in Rodder. Ein Tross von rund 150 Radfahrern und etwa 40 Begleitern besuchte das beschauliche Rodder. Hierbei konnten die Organisatoren der „Vortour der Hoffnung“ um Jürgen Grünwald und die Schirmherrin Petra Behle einen namhaften Betrag an Spenden in Empfang nehmen. In diesem Zusammenhang würdigte Ortsbürgermeister Rolf Hans die Bürger von Rodder für ihre Spendenfreudigkeit. Er dankte dem Bürgerverein Rodder für sein Engagement.
Auch der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Brohltal, Richard Keuler, begrüßte die „Vortour der Hoffnung“ im „Villenvorort von Niederzissen“ aufs Herzlichste. Nach einer Stärkung und dem Dank der Vortourteilnehmer für die herzliche Aufnahme verließen die Radler dann wieder Rodder in Richtung Waldorf.
Beendet wurde die diesjährige Kirmes traditionell am Montag ab 16.00 Uhr bei einem Feierabendbier zum Kirmesausklang auf dem Festplatz. Der Bürgerverein Rodder um seinen Vorsitzenden Klaus-Peter Schmelter und der Kirmesausschuss waren mit dem Besuch und dem Verlauf der diesjährigen Kirmes zufrieden. Schmelter dankte allen Helfern, besonders aber den Spendern der Kuchen aus dem Dorf, für ihr Engagement bei der Kirmes 2015. So darf man sich bereits jetzt auf die Kirmes im nächsten Jahr freuen, die auch wieder unter der Regie des Bürgervereins Rodder am zweiten Wochenende im August stattfinden und hoffentlich wieder viele Gäste nach Rodder führen wird.
Zauberer „Zaumu“ konnte besonders die Kinder mit seinen Zaubereien beeindrucken.Foto: WK
Das Team der Helfer.Foto: Rü


