Großes Feuerwerk beschloss die „Kulinarische Woche“ in Bad Breisig
Feuerzauber über dem Rhein
Bad Breisig. Das über die Region bekannte und geschätzte Gourmet-Fest „Kulinarische Woche“ der quellenstädtischen Gastronomie braucht zum Abschluss einen letzten „Knalleffekt“, und das ist seit über 40 Jahren das große Höhenfeuerwerk im Rahmen eines aufwendigen „Sommernachtsfestes“ am Rhein.
Auch diesmal war nach Umfrage bei den beteiligten Gastronomen die „Kulinaria“ insgesamt ein grandioser Erfolg. So jedenfalls sieht das Fazit von Werner Pommer, des ideenvollen „Vordenkers“ der Breisiger Gastronomen, aus. Umso größer war die Vorfreude auf einen fulminanten Abschluss, auf den sich insbesondere die Restaurants entlang der Rheinpromenade mit viel Einsatz vorbereitet hatten. So füllten sich die Plätze im Freien trotz unbeständigen Wetters im Laufe des Abends, dann aber mit „Volldampf“. Dort, wo die Gäste durch ein Vordach, eine Markise oder durch Sonnenschirme geschützt waren, nahmen viele schon seit dem Nachmittag das unfreundliche Wetter in Kauf. Viele Gäste hatten sich schon früh unter Dach einen guten Platz zum Erleben des Feuerwerks gesichert.
„Kulinarische Reise“ durch Europa
Die Restaurant-Chefs konnten ohnehin zufrieden sein: In den Gaststuben war schon seit Mittag fast jeder Platz besetzt, denn traditionsgemäß nimmt man in Bad Breisig zum Abschluss der berühmten „Kulinarischen Woche“ noch einmal das vorzügliche gastronomische Angebot der Küchenmeister in Anspruch. Da wurde im Weinhaus „Templer Hof“ noch einmal den Genüssen „aus der Toskana“ zugesprochen, im Restaurant „Pomm und Pasta“ der kanadischen Küche, im „Kamin“ den skandinavischen Köstlichkeiten, im Wirtshaus „Zum Weißen Ross“ den bajuwarisch-rustikalen Speisen. Zum „Sommernachtsfest“ waren die Restaurants am Rhein besonders gefordert. Da gab es im Ristorante „La Madonnina“ veritable Leckereien aus Tunesien, im Restaurant des Hotels „Zur Mühle“ ein opulentes Büffet mit „Schmankerln aus der österreichischen Küche“, im „Alten Zollhof“ Köstlichkeiten „aus der Balkan-Küche“, im Restaurant des Hotels „Anker“ allerlei Schmackhaftes „aus der Karibik“. Aber auch die übrigen Gasthäuser entlang des Stroms, zum Beispiel das Hotel „Rhein-Residenz“, das Hotel „Vater Rhein“ oder das Restaurant des Rheinhotels „Vier Jahreszeiten“, hatten sich mit speziellen Verzehr- und Getränke-Angeboten in das Ereignis des großen „Sommernachtsfestes“ eingebracht.
Live-Musik entlang der gesamten Promenade, durch Lautsprecher übertragen, unterhielt das Publikum. Kurz vor 23 Uhr gab es endlich das Ereignis, das die Menschen an diesem Abend in Hochstimmung bringen sollte: das grandiose Höhenfeuerwerk. Der 20-minütige Lichter-Zauber am Himmel über dem Strom, für Bad Breisig abgeschossen aus den Bad Hönninger Rheinauen, war wiederum ein veritables Meisterstück der Pyrotechnik. Das Feuerwerk mit den wundersamsten, auch mit vielen noch nie gesehenen Lichtkaskaden wurde nicht nur von vielen Menschen auf beiden Rheinufern bewundert, sondern auch von den Gästen der „über die Toppen“ illuminierten Passagierschiffe auf dem Rheinstrom.
