Allgemeine Berichte | 04.06.2013

Rotary Schülerwettbewerb

Finale auf Burg Namedy

Festveranstaltung am 11. Juni - Wertvolle Geldpreise locken - Finalisten aus zwölf Schulen in vier Landkreisen

Schülergruppen aus den Landkreisen Ahrweiler, Neuwied, Mayen-Koblenz und Euskirchen werden auch in diesem Jahr ihre technischen Projekte einer Fachjury präsentieren. privat

Andernach. Hochzufrieden sind die Initiatoren bei den Rotary Clubs in Neuwied-Andernach, Remagen-Sinzig, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Euskirchen-Burgfey und Adenau-Nürburgring: Beeindruckende Arbeiten von 21 Schulen sind bis Mitte März aus den 5. bis 10. Klassen aller Schultypen (Hauptschulen, Förderschulen, Regionalschulen, Realschulen, Gymnasien und Berufsbildenden Schulen) der Kreise Neuwied, Mayen/Koblenz, Euskirchen und Ahrweiler beim Rotary-Schülerwettbewerb „Jugend & Technik“ eingetroffen. Und die können sich sehen lassen! Eine hochkarätige Fachjury hat unter den zahlreichen Projekten nach Meldeschluss die 19 Finalisten aus zwölf Schulen ermittelt. Und die werden der Öffentlichkeit in der Endausscheidung und Festveranstaltung am 11. Juni auf Burg Namedy-Andernach präsentiert.

Wissenschaftliches Verständnis fördern

Die Rotarier wollen das naturwissenschaftliche und technische Verständnis von Kindern und Jugendlichen spielerisch fördern. Ideen und Themen aus den Bereichen Physik, Chemie und Technik sollen anschaulich entwickelt und thematisch umgesetzt werden. Für viele Schüler die Chance, mit Spaß bei der Sache sich über ihren Berufswunsch klarer zu werden. Die Initiative steht vor dem Hintergrund, dass in Deutschland schon seit Jahren junge Ingenieure fehlen - und das mit steigender Tendenz. Vor diesem Hintergrund haben dieses Jahr insgesamt mehr als 200 Schülerinnen und Schüler aus rund 70 Projektarbeiten aus den folgenden Schulen eingereicht: IGS Vallendar (Kreis Mayen Koblenz), das St. Michael Gymnasium in Bad Münstereifel (Kreis Euskirchen), die St. Nikolaus Schule in Kall (Kreis Euskirchen), die Realschule im Feytal aus Mechernich (Kreis Euskirchen), die Erich-Kästner Realschule plus in Bad Neuenahr (Kreis Ahrweiler), die Kaplan Kellermann Realschule in Euskirchen (Kreis Euskirchen), die IGS Pellenz in Plaidt (Kreis Mayen-Koblenz), das Rhein Gymnasium Sinzig (Kreis Ahrweiler), die private Realschule der Ursulinen in Bad Neuenahr-Ahrweiler (Kreis Ahrweiler), das Kurfürst Balduin Gymnasium in Münstermaifeld (Kreis Mayen-Koblenz), die Realschule plus in Remagen (Kreis Ahrweiler), das Wiedtal Gymnasium in Neustadt (Kreis Neuwied), die Friedrich-von-Bodelschwingh Realschule plus in Puderbach (Kreis Neuwied), das Peter-Jörres-Gymnasium in Bad Neuenahr-Ahrweiler (Kreis Ahrweiler), das Emil Fischer Gymnasium in Euskirchen (Kreis Euskirchen), die Don Bosco Schule in Ahrweiler (Kreis Ahrweiler), die Georgschule Dahlem in Dahlem-Schidtheim (Kreis Euskirchen), die Karl-Fries Realschule plus in Neuwied (Kreis Neuwied), die IGS Neuwied und Realschule plus in Neuwied (Kreis Neuwied) sowie das BBS Heinrich Haus in Neuwied (Kreis Neuwied).

Die eingereichten Projekte reichen von dem „Bau einer neuartigen Roboterhand“ und der „Herstellung von Creme und Seife mit Ringelblumenextract“ über den „Bau von Taschenwärmern aus Natriumacetat-Hydratsalzlösungen“ und „Antischnupfen-Duschgel“ bis hin zu der „energetischen Bewertung der eigenen Schule“ oder dem „Bau eines Mini-Sonnenkraftwerkes“. Der Schülerwettbewerb wird unterstützt von den Landräten der vier Kreise Dr. Jürgen Pföhler (Ahrweiler), Rainer Kaul (Neuwied), Dr. Alexander Saftig (Mayen/Koblenz) und Günter Rosenke (Euskirchen) sowie von der Fachhochschule Koblenz/Remagen, dem VDI Verein Deutscher Ingenieure Koblenz, sowie von der Industrie und Handels Kammer sowie der Handwerkskammer Koblenz.

Auszeichnung der Preisträger

Die Preisträger werden festlich unter der Beteiligung politischer Repräsentanten, der Schulleiter, der betreuenden Lehrkräfte, der Vorsitzenden der Fördervereine der Schulen, der Initiatoren, der Sponsoren und der Presse auf Burg Namedy ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbes werden Geldpreise in Höhe von 20.000.- Euro an die Fördervereine der Schulen sowie in Höhe von 6.700.- Euro an die Schüler ausgegeben. Die finanziellen Mittel werden zum Löwenanteil über die regionale Wirtschaft, über die Rotary-Clubs selber sowie von Privat-Leuten getragen. Besonders nennenswert als Sponsoren sind neben den Rotary Clubs selber und engagierten Rotariern die Unternehmen Rhodius Mineralquellen und Getränke, Rhodius Schleifwerkzeuge, die Sparkasse Neuwied, die Volks- und Raiffeisenbank Neuwied-Linz e.G, Brohlburg Dämmstoff- und Recyclingwerke, Brohl Wellpappe sowie die Kreissparkasse Mayen und Ahrweiler und die Volksbank Rhein-Ahr-Eifel. „Mit dem Wettbewerb geht es nicht um originäre Erfindungen, oder halbwissenschaftliche Ausarbeitungen, sondern darum, Engagement und Interesse für die Technik zu wecken“, so Juryleiter Prof. Dr. Dipl.-Phys. Dietrich Holz von der FH Remagen. Die Maxime von Rotary sei es, Fähigkeiten, Erfahrungen und Verbindungen der Rotarier koordiniert in den Dienst der anderen zu stellen, so Holz weiter. Mit von der Partie bei der umfänglichen Jury-Arbeit sind dann unter anderem wieder Dr.- Ing. Meinolf Gerstkamp (VDI,TÜV), Hans Werner Rieck (Schulleiter Berufsbildende Schule Ahrweiler), Prof.Dr. Wiemken, ehem. Institutsleiter Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftl.-Techn.Trendanalysen sowie Dr. Gunnar Simon, Heiner Hicking und Thomas Güthe. Mit Spannung wird jetzt von allen Beteiligten die Endausscheidung und Präsentation der Preisträger auf der Burg erwartet. Mehr Info zur Intention des Projektes, zur Veranstaltung und zu den zahlreichen Sponsoren unter www.rotary-schuelerwettbewerb.de

Schülergruppen aus den Landkreisen Ahrweiler, Neuwied, Mayen-Koblenz und Euskirchen werden auch in diesem Jahr ihre technischen Projekte einer Fachjury präsentieren. Foto: privat

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