Allgemeine Berichte | 07.05.2026

Die wackere Arbeitstruppe hat wieder zugeschlagen

Gehfähiger Fußpfad von Frankenweg zur Hardt in Kempenich erneuert

Die Arbeitstruppe: v.l. Peter Bell, Ferdi Neiß, Bernd Schlich - nicht auf dem Bild Christoph Solluch.

Kempenich. Die älteren Frauen aus der Hardt können jetzt wieder zu Fuß ins Dorf zum Einkaufen oder einfach nur zum Klönen.

Die Arbeitsgruppe hat den Fußpfad von der Ecke Frankenweg / Frankenfeld bis zur Hardt in einen gehfähigen Zustand gebracht.

Der Frankenweg war früher die Ortsausfahrt in nördlicher Richtung und eine Kreisstraße (K 56). 1978 wurde die Straße von der Gemeinde erstmals hergestellt und 2006 erneuert.

Der Name Frankenweg könnte durch „Werner Frank“ entstanden sein. Dieser hatte im Mittelalter seine Felder auf dem Frankenfeld. Es wird berichtet, daß zu dieser Zeit der Hohlweg von Männern gegraben wurde und die Frauen das Erdreich bzw. den Fels mit Körben auf dem Kopf zur Befestigung von Straßen in der Dorfmitte, vor allen Dingen im Sumpfbereich, getragen haben. Über diesen Hohlweg = Hölle wurden damals die Kühe zu den nördlich gelegenen Weiden getrieben, daher auch die Bezeichnung „Kuhhöll“. Beim Graben fanden die Arbeiter eine Tonscherbe mit der Inschrift „Kuh Frieda“. Wahrscheinlich stammte sie aus dem Krug in dem die Bauern das Wasser für ihr Vieh mittrugen. Durch die Arbeit der fleißigen Gruppe, die diesmal nicht durch Gespräche gestört wurden, wird wieder ein Stück der Kempenicher Geschichte lebendig. Der Weg war ja nicht nur eine Verbindung zur Hardt, sondern auch die Zuwegung der jungen Ganoven aus dem Frankenfeld, um unerkannt, tief in der Nacht, von den Festen nach Hause zu kommen. Lakes, Pol, Dötsch, Alla, Propper, Hörni, Sachs und Kleefbürscht profitierten von diesem Weg.

Die lebendige Arbeitsgruppe wartet jetzt auf den nächsten Auftrag.

Die Scherbe.

Die Scherbe. Foto: Jochen Seifert

Die Arbeitstruppe: v.l. Peter Bell, Ferdi Neiß, Bernd Schlich - nicht auf dem Bild Christoph Solluch. Foto: Jochen Seifert

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Claudia W. : Ich bin in der Bergstraße aufgewachsen, meine Großeltern lebten dort. So traurig das ein einzelner so etwas durchsetzt! Ich hoffe das es noch abgewendet wird und dieser schöne alte Baum erhalten bleibt.
  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...

Verschiebung wegen Planungsunsicherheit

  • Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Dauerauftrag 2026
Daueranzeige
Rund ums Haus
Dauerauftrag 2026
Berufskraftfahrer gesucht
AZ_Gelenk 2026
Titelanzeige
Jubiläum
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
In den Thürer Wiesen wächst das Beweidungsprojekt weiter: Zwei Kühe und vier Kälber der Karpatischen Wasserbüffelherde sind am Dienstag in eine neu erschlossene Projektfläche umgezogen.Foto: Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz
12

Beweidungsprojekt wächst auf fast 30 Hektar

Wasserbüffel erobern neue Flächen in den Thürer Wiesen

Thür. In den Thürer Wiesen wächst das Beweidungsprojekt weiter: Zwei Kühe und vier Kälber der Karpatischen Wasserbüffelherde sind am Dienstag in eine neu erschlossene Projektfläche umgezogen. Damit stehen der Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz ab sofort zusätzliche zehn Hektar Feuchtwiesen westlich der L113 als Ökokontofläche zur Verfügung. Insgesamt umfasst die Projektfläche in den Thürer Wiesen nun fast 30 Hektar.

Weiterlesen

Die Stadt Andernach hat ihr beliebtes Naherholungsgebiet, die Mayener Hohl, in den vergangenen Monaten umfassend forstwirtschaftlich aufgewertet. Foto: Stadtverwaltung Andernach / Regina Unruh
18

Stadt Andernach entwickelt innerstädtischen Grünzug ökologisch weiter

500 neue Bäume für die Mayener Hohl

Andernach. Die Stadt Andernach hat ihr beliebtes Naherholungsgebiet, die Mayener Hohl, in den vergangenen Monaten umfassend forstwirtschaftlich aufgewertet. Entlang des rund 600 Meter langen innerstädtischen historischen Weges standen vor allem zwei Ziele im Fokus: die Wiederherstellung der Verkehrssicherheit und die nachhaltige Stärkung des gesamten Gehölzbestandes.

Weiterlesen

10

Ab dem 28. Mai auf dem Unkeler Sportplatz

Deutsches Sportabzeichen in Unkel erwerben

Unkel. Es ist wieder so weit: Ab Donnerstag, dem 28.05.2026, besteht die Möglichkeit, zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr nach telefonischer Absprache das Deutsche Sportabzeichen auf dem Unkeler Sportplatz zu erwerben. Dies erfolgt im Rahmen von Training und Abnahme.

Weiterlesen

Dienstleistungen
Holz Loth-Entsorgung
Rund ums Haus
Dauerauftrag 2026
Werksverkauf Anhausen
Dachdecker (m/w/d)
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring
10 Jahre NoWi
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Zukunft trifft Tradition KW 18
Betriebsferien Mai 2026
Arbeiten bei van roje
Gebrauchtwagenanzeige
125 jähriges Jubiläum Moses - Aktionsanzeige
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Anzeige neuer Mitarbeiter Jürgen Paaß
Stellenanzeige Bauingenieur Trinkwasserversorgung/Abwasserbeseitigung