Allgemeine Berichte | 08.09.2015

Arbeitskreis „Kempenich für Senioren - Kempenich barrierefrei“

Gelungener Mundart-Nachmittag

Kempenicher Kinder und Jugendliche zeigten sich am Heimatdialekt interessiert

Gelungener Mundart-Nachmittag

Kempenich. Ein schöner Erfolg war der erstmals durchgeführte Mundartnachmittag, der unter dem Motto „Bat höcht dat of platt“ stand. 19 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sieben und 16 Jahren sowie vier Erwachsene waren in den Alten Bahnhof gekommen und erlebten kurzweilige und interessante 90 Minuten, bei denen „Platt schwätze“ im Vordergrund stand. Mit Köste Pittisch Jutta (Jutta Bell) und Hommeshannes Marlies (Marlies Ellingen) standen zwei Expertinnen zur Verfügung, bei denen die Liebe zu ihrem Heimatdialekt zu spüren und förmlich herauszuhören war. Der Nachmittag entwickelte sich zu einer abwechslungsreichen Zeitreise, bei der die Anwesenden neben den Mundart-Ausdrücken in unterhaltsamer Art und Weise auch einiges über das Leben in früherer Zeit erfuhren. So wurde beispielsweise in Erinnerung gebracht, dass mit der Zentrifuge Butter gemacht wurde. In diesem Zusammenhang kamen dann gleichzeitig auch Fragen auf, was ein „Rohmstöck“ ist und wer „Klätschkäs“ kennt. Fein herausgearbeitet wurde der Unterschied zwischen einer „Botteramm“ und einem „Stöck“. Während Ersteres ein zusammengeklapptes Butterbrot ist, handelt es sich bei dem Zweiten lediglich um eine belegte Brotscheibe.

Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Wechselspiel. Kurze Mundartgeschichten und Gedichte wurden erzählt und anschließend gemeinsam ins Hochdeutsche übertragen. Die beiden Akteurinnen unterhielten sich entweder gegenseitig oder gemeinsam mit den Zuhörern. Dabei wurden verschiedene Themenbereiche wie Vornamen, Berufe, Werkzeuge, Tiere oder auch Obst und Gemüse angesprochen. Während bei Wörtern wie „Himmelsdiersche“(Marienkäfer) und „Sickohtste“ (Ameisen) schon mal des Öfteren Unsicherheit über deren Bedeutung herrschte, wusste nahezu jeder auf Anhieb, was "Krompere" sind. Amüsiert wurden die teils urigen Schimpfwörter, die es auf Platt gibt, aufgenommen.

Da die Kinder und Jugendlichen in ihrem Umfeld offenbar noch auf viele Menschen treffen, die Platt sprechen, verstehen sie relativ viel davon. Schwierig wird es für sie, wenn sie es selbst sprechen sollen. Daher wurden zum Abschluss einige kurze Sätze wie „Esch kunn aus Kemmesch“ oder „Heut ös schöh Wedde.“ eingeübt. Evi Schüngel vom Arbeitskreis „Kempenich für Senioren - Kempenich barrierefrei“, der diesen Nachmittag organisiert hatte, zeigte sich mit dem Verlauf und der Anzahl der Teilnehmer sehr zufrieden: „Bei unserem nächsten AK-Treffen werden wir uns über eine Fortsetzung unterhalten. Dann eventuell auch mit Erwachsenen.“

Unterschiedlichste Themen wurden im Heimatdialekt behandelt.

Unterschiedlichste Themen wurden im Heimatdialekt behandelt.

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