Allgemeine Berichte | 15.11.2015

NABU sucht weitere Kitas für Hochbeetprojekt

Gemüsevielfalt in der Kita

Ein Hochbeetpate in Aktion mit den Kindern.NABU

Kreis Ahrweiler. Mit erdigen Händen Säen, Pflanzen und Gießen, die Arbeit der Regenwürmer bewundern und erfahren, was Kulturpflanzen vom Samen bis zur Fruchtreife benötigen. Das soll Kindern im Rahmen des Projektes „KinderGartenpaten“, welches der NABU Rheinland-Pfalz seit nunmehr vier Jahren im Auftrag der Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz durchführt, ermöglicht werden. Auch im kommenden Jahr können wieder 40 Kindertagesstätten das Angebot in Anspruch nehmen. Die Einrichtungen sollten über ausreichend Platz für ein zwei Quadratmeter großes Hochbeet und einen Hochbeetpaten verfügen, der sich um das Hochbeet kümmert und die Kinder von der Saat bis zur Ernte anleitet. „Ob Großeltern, Senioren aus dem Ort oder andere engagierte Menschen – die Paten spielen eine zentrale Rolle und bringen den Kindern das naturnahe Gärtnern bei“, würdigt Robert Egeling, Leiter des erfolgreichen Projektes, den Einsatz der Freiwilligen. „Das nötige Wissen und die erforderliche Praxis vermitteln wir den Hochbeetpaten in drei halbtägigen Workshops“, ergänzt Egeling. Das Hochbeet, eine ca. 60 cm hohe Holzkonstruktion, erhalten die Kindergärten kostenlos. Darüber hinaus werden weitere Materialien wie ausgewähltes Saatgut und Jungpflanzen zur Verfügung gestellt. Interessierte Kitas können sich bis Ende Februar 2016 beim NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen unter kontakt@NABU-Rheinauen.de bewerben. Alle nötigen Informationen und Unterlagen sind im Internet unter www.kindergartenpaten.de erhältlich.

Ein Hochbeetpate in Aktion mit den Kindern.Foto: NABU

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