Kempenich Kirchenbau
Geschichte der Kempenicher Pfarrkirche und lokale Originale
aus Kempenich
Kempenich. 1905 gab es in der Pfarrkirche drei Küster, die alle von auswärts kamen. Später waren es dann, bis heute, mit Herrmann-Josef Schmitz, Alois Schild und Peter Bell Einheimische. Ein besonderes Lob und ein Dank gilt dem heutigen Küster Peter Bell, der diese Aufgabe seit über 60 Jahren ausführt und dabei mit 5 Pastören arbeitete. Die Geschichte der romanischen Kempenicher Pfarrkirche beginnt am Anfang des 13. Jahrhunderts mit dem Bau. Sie setzt sich fort mit einem Neuaufbau 1470, einer Erweiterung 1904, sowie Erneuerungen bzw. Reparaturen bis 1973. 1723 baute man eine Backstube zwischen Kirche und Pfarrhaus. Interessant sind auch die Geschichten und Bedeutungen der Konsolen, Fenster und Schlusssteinen. Im ersten Teil geht es weiter mit den Stammbäumen der Familien Benner, Caspers „Wickesch“ und Groß. Originale mit etlichen Anekdoten sind u.a. Flonte Johann, der 1960 in einen Ortsspruch integriert wurde: „Dem Lösch sein Uhre, die Föß von Flonte Johann und die Maul vom Geilenkirchen jitt en joode Eemer Verstand“. Weitere Originale zu der Zeit um 1900 waren Schlau, Kromm Schneider, Bananeköbes, Et Charlott und Föschtech Carl. In dieser Zeit heirateten auch vier Schwestern aus Oberwelschenbach mit dem Nachnamen Müller ins Dorf. Die sogenannte Müller-Dynastie brachte bei den vier Familien insgesamt 44 Kinder. Es wird sicherlich wieder interessant am 8. September 2026 ab 18 Uhr im Gasthof Bergweiler.
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Pfarrkirche Foto: Jochen Seifert