Im Rahmen der Niederlützinger Kirmes fand wieder die "Dorf-Olympiade" statt
Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Balance waren gefragt
Brohl-Lützing. Am vergangenen Wochenende feierten die Niederlützinger ihre tKirmes. An insgesamt vier Tagen waren auf dem Raiffeisenplatz die Fahrgeschäfte und Verkaufsbuden der Schausteller geöffnet und luden zum Fahren ein. Auch die vier Ortsvereine, die die „Kirchweih“ traditionell gemeinsam veranstalten, hatten ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Dieses fand in der angrenzenden Lavahalle statt.
Zum festen Bestandteil des Kirmesprogramms gehört seit Jahren die sogenannte „Kirmes- Olympiade“, die stets am Sonntagnachmittag über die Bühne geht. So war es auch dieses Mal. Die Organisatoren Karl Schmidtke und Achim Schmitz - sie wurden von Karsten Schmitz als Juror unterstützt - hatten sich wieder allerhand unterhaltsame Spiele ausgedacht und luden interessierte Vereine, Freundeskreise, Gruppen und Familien zum Mitmachen ein. In diesem Jahr machten insgesamt sechs Mannschaften mit. Den Teams boten sich interessante Aufgaben. Die bei den einzelnen Spielen erzielten Ergebnisse wurden in Punkte umgerechnet. Jeweils einmal konnten die Mannschaften den „Joker“ setzen, was eine Verdopplung der in diesem Spiel erreichten Punktzahl bedeutete.
In der ersten Spielrunde waren Schnelligkeit und Balance gefragt, galt es doch, eine ganze Anzahl von Würfeln, die auf einer Dachlatte lagen, in möglichst kurzer Zeit durch einen Parcours zu transportieren. Fiel ein Würfel auf den Boden, musste man ihn zunächst wieder aufheben und auf die Latte legen, ehe man weitergehen konnte. Die Tatsache, dass eine stattliche Anzahl von Würfeln auf die Erde fiel, zeigte, dass dieses Aufgabe zunächst einfacher aussah, als sie tatsächlich war. Die Vertreter der teilnehmenden Mannschaften meisterten den Parcour letztendlich aber alle mit Bravour und die ersten Punkte konnten verteilt werden.
In der zweiten Runde ging es um Treffsicherheit. Die Aktiven warfen mit Gummiringen auf Flaschen und konnten dabei Punkte sammeln. Absolut unterhaltsam war das dritte Spiel der Olympiade. Es galt, innerhalb einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Luftballons von einem Behälter in einen anderen Behälter zu tragen. Das hörte sich zunächst einfach an, war es aber nicht, denn man musste diesen Transport mit einem Kochlöffel bewerkstelligen. Die Teilnehmer an dieser Spielrunde zeigten sich aber äußerst kreativ und demonstrierten auf sehr unterhaltsame Weise, dass sie auch dieser Aufgabe gewachsen waren. Im letzten Spiel ging es um Schnelligkeit: Eine mehrere Meter lange Schnur, an der ein Spielzeugautor befestigt war, musste innerhalb kürzester Zeit aufgewickelt werden.
Es ging von der ersten Runde an spannend zu. Schließlich kristallisierten sich die Aktiven der Mannschaft des Badmintonclubs als das an diesem Nachmittag beste Team heraus. Das Quartett konnte sich nicht nur über die errungene Dorfmeisterschaft 2015 freuen, sondern auch über den damit verbundenen Geldpreis. Auf Rang zwei in der Endabrechnung und damit ebenfalls in den Geldrängen landete die Mannschaft des Männerballetts der KG Niederlützingen vor einem Freundeskreis, der als Dritter auch noch mit einem Geldbetrag belohnt wurde. Für die übrigen Mannschaften galt der olympische Gedanke: "Dabei sein ist alles“.
