Allgemeine Berichte | 12.05.2015

Preisverleihung des Wettbewerbes „Gesunde Betriebe“ 2014/2015 der IHK und HWK Koblenz

Gesunde Mitarbeiter sind das höchste Gut

Die Gewinner des Wettbewerbs. Denny Blank

Koblenz. Gesundheit geht alle an. Auch in der Arbeitswelt ist das Gesundheitsbewusstsein mittlerweile nicht mehr wegzudenken und rückt immer stärker in den Fokus des modernen Personalwesens. Denn Körper und Geist stets gesund und ausgeglichen zu halten, ist nicht nur lohnend für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch für die Arbeitgeber, für die Betriebe, zahlt sich das Vorhalten entsprechender Angebote zur Gesundheitsförderung langfristig aus. 30 Betriebe sind nun schon zum zweiten Mal dem Aufruf des IHK-HwK-Fachbeirates gefolgt und haben am Wettbewerb „Gesunde Betriebe 2014/2015“ teilgenommen. Auch bei der ersten Auslobung 2012/2013 stellten bereits 30 Unternehmen aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz ihre gesundheitsorientierte Personalpolitik unter Beweis und nahmen an dem Wetteifern um diesen attraktiven Pokal teil. Der Fachbeirat und die Jury waren auch diesmal begeistert von den Bewerbungen, die so vielfältig waren, wie die teilnehmenden Betriebe selbst. IHK-Abteilungsgeschäftsführer Bernhard Meiser und Fachbeiratsmitglied Werner Schmitt stellten in ihren jeweiligen Grußworten und Laudationen die hohe Qualität der Bewerbungen um diesen stolzen Preis heraus. Vor allem vor dem Hintergrund, dass in Zeiten des fortwährenden Fachkräftemangels die Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besonders gefördert werden müsse. Man erläuterte auch, dass Gesundheitsangebote auch aus Bewerbersicht immer wichtiger werden. „Somit stellen sie ein Instrument zur Steigerung der eigenen Unternehmensattraktivität dar“, erklärte Meiser. Auch HwK-Präsident Kurt Krautscheid begrüßte die Anwesenden und rief die Unternehmen dazu auf, sich weiter für die betriebliche Gesundheitsförderung zu engagieren. „Wir sind alle gemeinsam dafür verantwortlich, dass Prävention, dass Gesundheit ankommt“, bekräftigte der Handwerkskammerpräsident. Für die den beiden Kammern angehörenden Unternehmen sind gesunde und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine immer wichtigere Ressource in der Wertschöpfungskette.

Beurteilung durch die Jury

Eine elfköpfige Jury aus den Bereichen Gesundheitswirtschaft, Medizin, Wissenschaft und Sozialversicherung beurteilte die 30 eingegangenen Bewerbungen darauf, wie nachhaltig, systematisch und ganzheitlich die Aktivitäten in den Betrieben umgesetzt werden. Die teilnehmenden 30 Betriebe kommen aus den Branchen Industrie, Handel, Dienstleistung, Handwerk und dem Bereich Öffentlicher Dienst. Die unterschiedlichen Betriebsgrößen wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Die Auslobung des Preises erfolgte daher drei Klasse: Betriebe bis 50 Mitarbeiter, 51 bis 29 Mitarbeiter und ab 250 Mitarbeiter. Zu den Gewinnern der 1. Kategorie zählen das Monte Mare in Andernach, Friseurmeisterin Petra Eifler aus Mülheim-Kärlich, das Autohaus Andre aus Ediger-Eller und der Sportbund Rheinland. Den ersten Platz der Kategorie 2 errang Hevert-Arzneimittel aus Nussbaum. Es folgen in gleicher Klasse Massivhaus Mittelrhein aus Mendig und anschließend die Mittelrheinklinik Bad Salzig. Den ersten Platz der Kategorie der „großen“ Betriebe sicherte sich die BOMAG aus Boppard. Zweiter wurde die Rhein-Mosel-Fachklinik, gefolgt von der Kreissparkasse Mayen. Studierende mit dem Fachgebiet Ernährungs- und Verbraucherbildung der Universität Koblenz-Landau animierten in der Pause mit ihrer Mitmach-Aktion „body, soul and food - gesund am Arbeitsplatz“. Verschiedene Aussteller zeigten außerdem weitere Möglichkeiten der Gesundheitsförderung. Der Fachbeirat, die Vertreter beider Wirtschaftskammern und auch die Gäste sind sich in einem einig: Betriebliche Gesundheitsförderung fußt auf Vielfalt und Mitmachen.

Station der Mitmach-Aktion „body, soul and food - gesund am Arbeitsplatz“ der Universität Koblenz-Landau.

Station der Mitmach-Aktion „body, soul and food - gesund am Arbeitsplatz“ der Universität Koblenz-Landau.

Die Gewinner des Wettbewerbs. Fotos: Denny Blank

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