Allgemeine Berichte | 08.09.2026, 11:55 Uhr

Einsegung des Hochaltars in Burgbrohl

Hochaltar-Renovierung und Reliquien-Einsetzung in Burgbrohl in der Kirche St. Johannes der Täufer

Bischof em. Dr. Felix Genn setzt in der Kirche St. Johannes der Täufer von Burgbrohl die Reliquien der Heiligen Anna und Sebastian in renovierten Hochaltar bei.
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Burgbrohl. Ein besonderer Moment für die Pfarrei Brohltal Herz Jesu: Bischof em. Dr. Felix Genn hat am 23. August die Reliquien der Heiligen Anna und Sebastian in der Kirche St. Johannes der Täufer in den renovierten Hochaltar beigesetzt, an dem „unzählige Male die Eucharistie gefeiert wurde“, so Genn. Nach seinen Worten erfüllt der Weiheritus auch den Sinn, den Altar „noch einmal neu in Augenschein und mit der Segnung gewissermaßen in Besitz zu nehmen.“ Für den emeritierten Bischof von Münster war diese Messe auch deshalb ein sehr persönlicher Moment, da er selbst in der Kirche vor 76 Jahren getauft wurde.

Genn erinnerte in seiner Predigt an den Schutzpatron der Burgbrohler Kirche, der „für die Wahrheit seinen Kopf hingehalten hat. Auch wir Christen müssen bereit sein, unseren Kopf hinzuhalten. Nicht körperlich, aber Stellung beziehen, Dinge beim Namen nennen und für die Gerechtigkeit eintreten.“ Dekan Matthias Schmitz, Pater Jino Mathew als leitender Pfarrer, und Diakon Sebastian Pollitt feierten mit der Gemeinde und dem Bischof die Liturgie, an der Messdiener aus Burgbrohl und Niederzissen beteiligt waren. Musikalisch gestaltet wurde das Festhochamt von den Kirchenchören aus Burgbrohl und Wassenach unter der Leitung von Peter-Paul Kaldenbach.

Renovierungsarbeiten festlich abgeschlossen

Reiner Hilger, Vorsitzender des Verwaltungsrates, dankte allen, die an der Renovierung des Hochaltars beteiligt waren und sagte: „Wir sind auch dem Bistum Trier dankbar, dass alles so gut geklappt hat, insbesondere danken wir Thomas von der Stein für die gute Beratung. Immer, wenn wir ihn brauchten, war der Architekt des Bistums zur Stelle.“ Der filigrane Hochaltar, durch aufsteigende Feuchtigkeit in den vergangenen Jahren stark beschädigt, musste aus Sicherheitsgründen abgebaut werden, sodass der Schaden unter dem Altar beseitigt werden konnte. Die Maßnahmen waren notwendig, um das sakrale und kulturelle Denkmal dauerhaft zu erhalten.

Bei dem Hochaltar des Kunstateliers C. Port aus Augsburg in der 1907 bis 1908 im neogotischen Stil erbauten Pfarrkirche handelt es sich um einen Flügelaltar, ein Triptychon, welches Szenen aus dem Leben des Heiligen Johannes des Täufers zeigt. Mit der Einsetzung des kleinen, goldenen Reliquienkästchens sowie der Segnung des restaurierten Hochaltars konnten die zweijährigen Renovierungsarbeiten erfolgreich und festlich abgeschlossen werden.

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Bischof em. Dr. Felix Genn setzt in der Kirche St. Johannes der Täufer von Burgbrohl die Reliquien der Heiligen Anna und Sebastian in renovierten Hochaltar bei. Foto: Albert Hoffmann

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