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Landrat Dr. Jürgen Pföhler überreicht 5 mal Ehrennadel des Landes

Hohe Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement

Hohe Auszeichnung
für ehrenamtliches Engagement

Kreisverwaltung Ahrweiler: Landrat Dr. Pföhler ehrt Dieter Breuer, Josef Degen, Hermann Schmitt, Dorothea Wagner, Gerd Zenner. Foto: -FIX-

10.03.2015 - 08:21

Ahrweiler. Zu einer Feierstunde mit viel politischer Prominenz hatte Landrat Dr. Jürgen Pföhler in der vergangenen Woche in die Kreisverwaltung eingeladen. Hatte der Kreischef doch die angenehme Aufgabe im Auftrag von Ministerpräsidentin Malu Dreyer fünf verdiente Mitbürger aus dem Kreis Ahrweiler mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz auszuzeichnen. In seiner Ansprache betonte Dr. Jürgen Pföhler, dass die Ausgezeichneten stets bereit waren Verantwortung für das Gemeinwohl mit großem Einsatz zu übernehmen. Er bezeichnete diese als Baumeister unserer Gegenwart und unserer Zukunft und betonte den Vorbildcharakter der Geehrten für den Aufbau eines demokratischen Gemeinwesens. Dr. Jürgen Pföhler wörtlich: „Demokratie geht von einem Menschenbild aus, wo man anpackt und mitmacht.“ Er betonte, dass in Rheinland-Pfalz eine große Bereitschaft zum Mitwirken vorhanden ist. Nach einer bundesweiten Studie nimmt Rheinland-Pfalz zusammen mit Baden-Württemberg und Niedersachsen mit 41 % im Engagement-Vergleich der Länder einen Spitzenplatz ein. Mehr als 1,4 Mio. Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer über 14 Jahren engagieren sich ehrenamtlich. Sehr groß war daher die Freude des Landrates, dass auch die Bürgermeister oder Beigeordneten der jeweiligen Heimatorte es sich nicht hatten nehmen lassen, bei dieser Feierstunde vor Ort zu sein.

Die erste Ehrennadel ging an Dieter Breuer aus Kripp, der bis zur Kommunalwahl im vergangenen Jahr mehr als zwei Jahrzehnte dem Kripper Ortsbeirat angehört hat. Ebenfalls ist Dieter Breuer lange Jahre im Sportverein Kripp auch als Vorstandsmitglied aktiv gewesen und als Gründungsmitglied der „Stadtsoldaten Prinzengarde Kripp“ war er dort 15 Jahre lang als Kommandant tätig. Auch der Kripper Fente gehört er seit der Neugründung im Jahre 1998 an und war von 1999 bis 2012 ohne Unterbrechung im Vorstand aktiv. Darüber hinaus hat Dieter Breuer zahlreiche kommunale Maßnahmen vor Ort angestoßen.

Die zweite Ehrennadel ging an Josef Degen aus Burgbrohl. Auch Josef Degen war bis zur Kommunalwahl im vergangenen Jahr über 25 Jahre Mitglied im Ortsgemeinderat und in verschiedenen Ausschüssen. Darüber hinaus ist Josef Degen seit 1982 Mitglied der Arbeiterwohlfahrt und hat im Jahr 1986 das Amt des Vorsitzenden des AWO-Ortsvereins Brohltal übernommen und rund drei Jahrzehnte inne gehabt. Darüber hinaus ist Josef Degen im Karneval aktiv, in der Session 1995/1996 war er dort Prinz im Dreigestirn und seit dem Jahr 2009 ist er dort als Ehrensenator unterwegs. Ferner ist Josef Degen auch der St. Hubertus-Schützengesellschaft Burgbrohl lange Jahre auch als Vorstandsvorsitzender sehr verbunden.

Die dritte Ehrennadel des Landes ging an Hermann Schmitt aus Waldorf, der im Jahre 1981 sich mit 18 weiteren Bürgern aus Gönnersdorf und Waldorf getroffen hat, um einen Angelsportverein aus der Taufe zu heben. Bereits seit der Gründung vor 35 Jahren hat Hermann Schmitt dieses Amt nun inne. Damit steht er dem Verein bereits mehr als die Hälfte seines Lebens vor. Der Landrat lobte jedoch nicht nur das Engagement des Vereins für den Angelsport. Auch beteiligt sich der Verein regelmäßig beim „Dreck-weg-Tag“ des Kreises und bietet der Bevölkerung auch regelmäßig einen „Grillabend an der Alten Schule“ an. Ferner engagiert sich der Geehrte auch beim Junggesellenverein sowie dem Waldorfer Männerchor.

Die vierte Ehrennadel ging an Dorothea Wagner aus Niederzissen, welche im Jahre 1990 die Leitung der Pfarrbücherei übernommen hat. Seitdem arbeitet sie ununterbrochen ehrenamtlich zeitweise bis zu 20 Wochenstunden in und für die Pfarrbücherei. So konnte die Ausleihzeit auf wöchentlich 6 Stunden aufgestockt werden, das Team wurde auf 13 Mitstreiter erweitert und es besteht eine rege Kooperation mit den Kindergärten und den Grundschulen. Auch beteiligt man sich an Vorlesewettbewerben und organisiert Buchausstellungen. Die Pfarrbücherei hat sich unter der Leitung von Dorothea Wagner von einem Ort, der Bücher und andere Medien zur Ausleihe bereithält, zu einem Treffpunkt für Menschen aller Altersstufen entwickelt.

Die fünfte Ehrennadel ging an Gerd Zenner aus Brohl-Lützing. Dieser ist seit nunmehr fünf Jahrzehnten, seit seinem 16. Lebensjahr ehrenamtlich im VfL 1892 Brohl am Rhein e.V. aktiv. Innerhalb des Vereins hat Gerd Zenner 14 Jahre lang das Amt des Vorsitzenden ausgeübt, aber schon zuvor als stellvertretender Vorsitzender, Betreuer und Leiter der Abteilung Fußball sich engagiert. Und auch heute noch ist er dem Verein auf vielfältigste Art und Weise verbunden.

In seiner Dankesrede betonte Landrat Dr. Jürgen Pföhler dass die Geehrten das alles nur leisten können, weil sie von ihrem privaten Umfeld unterstützt werden. Sein Dank galt daher auch den jeweiligen Partnern und der Landrat schloss mit einem Wort von Augustinus, das Dank die vornehmste Form der Bitte sei, so weiterzumachen wie bisher.

Mit einem Weinpräsent bedankte sich der Kreischef dann noch persönlich bevor es mit den Geehrten und Angehörigen zu einem kleinen Umtrunk ging.

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Susanne Hildebrand :
Ich fuhr hinter dem Transport... ab Irlich hatte ich denn vor mir. Viel zu eng hatten wir die Tiere es im Hänger, in linz geschah das Unglück dann.. Ich hoffe es passiert was.. Und was mich interessiert, wie geht's den Tieren? Eines wäre am Huf verletzt. Es blutete stark das andere lag Schockstarr auf der Kreuzung, wes wieder mit dem den Hängereifen2 fach überrollt an Hals und Bauch
Georg Schäfer:
@Marion Morassi: Nach der Wende wurde die Berliner Clara-Zetkin-Straße nicht um-, sondern lediglich rückbenannt. Man hat den fürchterlichen Unsinn der SED-Machthaber korrigert, einer traditionsreichen Straße im Herzen Berlins aus ideologischen Gründen ein neues Etikett anzukleben. Im Übrigen haben die beiden Vorkommentatoren ja nicht gesagt, dass Umbenennungen generell nicht möglich/zulässig seien. Sondern, dass sie im Fall der Straßen, die den Namen von Städten der ehemaligen deutschen Ostgebiete, nicht sinnvoll sind.
Georg Schäfer:
Völliger Stuß. Danzig, Breslau, Tilsit & Co. sind Jahrhunderte alt und haben ihre Namen schon lange vor dem Nationalsozialismus getragen. Im Übrigen gibt es auch deutsche Namen für Städte, die noch nie zu Deutschland gehört haben (z.B. "Mailand" für Milano, "Athen" für Athinas oder "Moskau" für Moskwa. Umgekehrte machen es die anderen mit deutschen Städten ja genauso (Munich, Francoforte, Dráždany ...). Wo bitteschön soll also das Problem sein? Was will der Mann? Die Erinnerung an die deutsche Geschichte Breslaus auslöschen und so tun, als ob es von jeher ein polnische Stadt gewesen wäre?
juergen mueller:
Liebe Frau Morassi, müssen Sie auch nicht, denn ich habe damit überhaupt kein Problem. Im Grunde genommen ist mir jeder Strassenname wurscht, Hauptsache, ich komme dahin, wo ich hin will. Was mir nicht wurscht ist, ist, wie penetrant einerseits manche Volksvertreter darauf bedacht sind, Dinge auszulöschen, die uns auf irgeneine Art u. Weise mit dem Nationalsozialismus, somit unserer Vergangenheit, in Verbindung bringen - andererseits aber wortstark dafür plädieren, dass wir diese Zeit mit ihren Greueltaten nie aus unserem Gedächtnis streichen dürfen. Gibt es nicht wichtigeres? Doch gibt es, scheint nur noch nicht bei jedem angekommen zu sein. Im übrigen, diese braune Vergangenheit ist nicht nur durch Strassenschilder präsent, sondern vor allem durch politische Institutionen auf zwei Beinen, um deren Austausch man sich Sorgen machen sollte. Das beschäftigt die Mehrheit der Menschen - keine Strassenschilder.
juergen mueller:
Den Sinn und Zweck dieser Sommerreise verstehe ich trotzdem nicht.Braucht es eine Rundreise,um die Probleme,mit denen Menschen im Hartz-IV-Bezug konfrontiert sind u.werden, kennenzulernen? Was den Behördendschungel u.unsere schwerfällige,sich immer nur an Vorschriften klammernde Bürokratie angeht,so müsste diese Ihnen,Frau Köbberling,wie mir auch,bekannt sein,ebenso wie die anderen Probleme,mit denen diese Menschen zu kämpfen haben.Ebenso das jahrzehntelang wissentlich vernachlässigte Problem von bezahlbarem Wohnraum/Sozialwohnungen.Und wie es Menschen geht,die von Hartz-IV leben (müssen),ganz einfach, leben Sie,Frau Köbberling einmal einen Monat davon,dann wissen Sie es.Wenn Sie allerdings diese PROBLEME bisher nicht kannten (bei all der Popularität,die diese im immerwährenden Zeitenwandel einnehmen),dann weiss ich nicht,für was Sie sich überhaupt interessieren.Dieses ewige "sich kümmern-sich dafür einsetzen-Unterstützung zusagen" ist reiner politischer Wortnebel u.nichts wert.
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