Niederzissen: Glasfasererschließung ermöglicht
Internet der nächsten Generation
Industriegebiet „Auf dem Scheid“ verfügt über technisch modernste Variante
Niederzissen. RWE Deutschland treibt den Glasfaserausbau für schnelles Internet auf dem Land weiter voran und schließt immer mehr bislang unterversorgte Kommunen an das Breitbandnetz der Zukunft an. Jetzt hat die Ortsgemeinde Niederzissen mit RWE Deutschland einen Kooperationsvertrag zur Erschließung des Industriegebietes „Auf dem Scheid“ mit der technisch modernsten Variante abgeschlossen: ein Glasfasernetz mit direkter Glasfaseranbindung in die Gebäude. Darüber können Telefonie, superschnelles Internet und auch Besonderheiten wie synchrone Datenübertragung oder auch feste IP-Adressen angeboten werden. „Gewerbetreibende und Industrie werden hier auf eine schnelle Internetverbindung zugreifen, die so selbst in großen Städten nicht verfügbar ist. Mit der neuen Technik können wir über 50 potenzielle Kunden mit der modernsten und zukunftsichersten Variante von Breitbandanschlüssen erreichen“, erläutert Michael Dötsch, Leiter der Region Rauschermühle bei RWE Deutschland. Bewerkstelligt wird der Speed-Quantensprung wie folgt: Die Glasfaserkabel werden direkt bis zum Haus verlegt. Man spricht auch von „Fibre to the Building“ - Glasfaser bis ins Haus, kurz FTTB, da die komplette Anbindung ohne Kupferkabel auskommt. „Mit Glasfaser-Internet sind Downloadraten deutlich jenseits der 100 Megabit pro Sekunde keine Utopie mehr. Für das Industriegebiet „Auf dem Scheid“ ist diese Glasfaseranbindung bis zum Firmengebäude ein Alleinstellungsmerkmal, welches auch für die Unternehmen sicher neue bisher ungeahnte Möglichkeiten schafft“, so Ortsbürgermeister Hans Rolf und Bürgermeister Johannes Bell unisono. Die erforderlichen Tiefbauarbeiten haben bereits begonnen. Mit einer betriebsbereiten Fertigstellung ist innerhalb der ersten Jahreshälfte zu rechnen. Alle Interessenten für einen Glasfaseranschluss können diesen über http://www.rwe.com/web/cms/de/2422150/rwe-fibernet/unternehmen/download/ beantragen. Mit dem Partnerunternehmen „VSE-Net-Telekommunikation“ hat RWE Deutschland einen Vertriebspartner gefunden, der passende Tarife für die unterschiedlichen Unternehmen anbietet. Auch sind nahezu unbegrenzte Up- und Downloadraten möglich. Für Fragen zu den Produkten steht Olaf Bast von VSE Net GmbH unter Tel. (06 81) 6 07 27 40 oder per Mail unter olaf.bast@vsenet.net gerne zur Verfügung.
Hintergrund: Breitbandausbau im Brohltal
Ein Breitbandanschluss ist für Unternehmen ein wichtiger Standortvorteil, der oftmals für oder gegen eine Ansiedlung entscheidet. In der Verbandsgemeinde Brohltal wurde von 2008 bis 2014 in 14 Orten eine Verbesserung der Breitbandversorgung erzielt. In den Gewerbegebieten Kempenich und Spessart können Bandbreiten mit bis zu 100 Mbits im Download abgerufen werden. Noch besser wird die Situation in diesem Jahr in den Industriegebieten Scheid und Brohltal Ost/A 61, hier werden den Unternehmen Glasfaseranschlüsse bis ins Haus angeboten. In der Verbandsgemeinde Brohltal hat man von Anfang an auf die verschiedenen Techniken und Unternehmen gesetzt. Dadurch konnten die Orte je nach technischen und topografischen Gegebenheiten mit schnellerem Internet versorgt werden. Insgesamt wurden rund 630.000 Euro in den Breitbandausbau investiert. Für die Projekte sind GAK-Mittel (Förderprogramm von EU, Bund und Land) mit einer Gesamtsumme von etwa 500.000 Euro geflossen. Somit verbleibt bei den Ortsgemeinden ein Eigenanteil von etwa 130.000 Euro. „Wir sind gemeinsam mit den Ortsgemeinden im Brohltal dabei, die restlichen Orte im Brohltal besser mit schnellerem DSL zu erschließen. Mit Unternehmen wie RWE stehen wir in ständigem Kontakt“, so Bürgermeister Johannes Bell, der Bandbreiten in allen Orten mit bis zu 50 Mbit/s anstrebt. „Nur so können wir im Vergleich mit den nahe gelegenen Ballungszentren punkten“, ist sich Bell sicher.
Pressemitteilung
Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal
