Breitensport braucht funktionsfähige Sportstätten
Investitionsprogramm für Sportstätten
Sanierungsstau endlich auflösen
Kreis Ahrweiler. „Wir brauchen jetzt den Einstieg in ein Sanierungsprogramm für unsere Sportstätten. Ohne funktionsfähige Sportstätten funktioniert Breitensport nicht“, so der sportpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und Vorsitzende des Bildungsausschusses des rheinland-pfälzischen Landtages, Guido Ernst. In Rheinland-Pfalz sei durch unzureichendes Engagement der Landesregierung ein Investitions- und Sanierungsstau in dreistelliger Millionenhöhe entstanden. „Rot-Grün muss jetzt endlich tätig werden. Aus allen Landesteilen häufen sich die Meldungen beispielsweise über geschlossene Sporthallen und Schwimmbäder, weil Kommunen die Sanierungskosten nicht alleine stemmen können. Setzt sich diese Entwicklung fort, bedeutet das eine Auszehrung des Breitensports, die der gesamten Gesellschaft schadet. Allein in unserem Bundesland engagieren sich mehr als 1,5 Millionen Menschen und damit 37 Prozent der Bevölkerung in fast 6200 Sportvereinen. Dieses Engagement wird durch den schlechten Zustand vieler Sportstätten unterminiert. Wie wollen wir unsere Kinder an den Vereinssport heranführen, wenn der Zustand vieler Sportstätten zu wünschen übrig lässt und wie sollen unserer Kinder Schwimmen lernen, wenn es immer weniger Schwimmbäder gibt und die Wartezeiten auf einen Schwimmkurs immer länger werden?“ Darauf hat die Landesregierung mit dem gerade mit ihrer Mehrheit verabschiedeten Haushalt keine Antwort gegeben. Ernst weist darauf hin, dass die CDU-Landtagsfraktion in den Haushaltsberatungen mit seriös gegenfinanzierten Vorschlägen einen Schwerpunkt im Bereich Sportförderungen gelegt hat. „Wir haben 200.000 Euro zusätzlich für den Landessportbund, darunter zweckgebunden 50.000 Euro für den Behindertensport (Special Olympics RLP), eingeplant und zusätzliche 1,1 Millionen Euro als Einstieg in ein Programm für die Erhaltung von Sportstätten. Leider hat die rot-grüne Landesregierung das abgelehnt. Rot-Grün muss jetzt umsteuern. In ihrem Landeshaushalt ist genug Luft. Es müssen jetzt durch Umschichtungen etwa von der Energieagentur oder der Entwicklungsagentur die notwendigen Gelder für den Sport zur Verfügung gestellt werden.“
Pressemitteilung Guido Ernst
