Kreis-Jugendfeuerwehr Ahrweiler
Jugendwehren hielten Delegiertenversammlung ab
Kreis Ahrweiler. Turnusmäßig trafen sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehren zur Delegiertenversammlung im Feuerwehrhaus in Remagen. Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Schorn konnte hierzu den stellv. Kreisfeuerwehrinspekteur Gerhard Oelsberg und den stellv.Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Ahrweiler, Rolf Genn begrüßen.
Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Schorn (Remagen) ging in seinem Rechenschaftsbericht auf die Mitgliederentwicklung ein. Es ist erfreulich, dass entgegen dem landesweiten Trend die Jugendfeuerwehren im Kreis Ahrweiler vom demographischen Wandel noch verschont bleiben. Dies ist sicherlich auch darauf zurück zu führen, dass die verantwortlichen Jugendfeuerwehrwarte eine gute Arbeit leisten. Derzeit bestehen im Kreis Ahrweiler 32 Jugendfeuerwehren mit 349 Mitgliedern. Der Mädchenanteil liegt bei etwa 15 Prozent. Die gesamte Kreisjugendleitung sieht ihre Aufgabe darin, die Jugendarbeit in den Feuerwehren weiter zu fördern und zu unterstützen. Dies hat gleich mehrere Vorteile: Zum Einen ist der Nachwuchs für die Feuerwehreinheiten gesichert, was weiterhin den Schutz der Bevölkerung auf eine sichere Basis stellt. Im Jahre 2013 wurden 24 Jugendliche in ihre Feuerwehren übernommen, zum Anderen, finden die Jugendlichen eine Aufgabe, bei der sie soziales Verhalten, technische Ausbildung und ein Gespür für Sicherheit bekommen. Aber auch Unterhaltung, Erlebnisse und sinnvolle Freizeitgestaltung gehören zum Umfang der Jugendarbeit. So wurden im Berichtszeitraum das bekannte Kreiszeltlager, diesmal in Oedingen und ein Kreisjugendfeuerwehrtag im Phantasialand durchgeführt. Aber auch die Fortbildung der Jugendfeuerwehrwarte kommt nicht zu kurz. Eine Informationsfahrt in das Zentrallager von Anazon in Koblenz wurde veranstaltet. „Auch sind wir stolz unseren sechsten Bilderkalender für 2014 in neuem Glanz präsentieren zu können. Auch ein Seminar der Jugendwarte mit der Polizeiinspektion Remagen wurde durchgeführt mit den Themen: Verkehr und Drogen“, so Dirk Schorn.
Aber auch die Öffentlichkeitsarbeit wird bei der Kreisjugendfeuerwehr großgeschrieben. Regelmäßig wird über die Ereignisse berichtet. Die positive Berichterstattung in der Presse trägt ebenfalls zum Erfolg der Jugendarbeit bei.
Dank galt auch den Mitgliedern der Kreisjugendleitung der Jugendfeuerwehr. Alle Projekte konnten nur gemeinsam bewältigt werden. Auch für die Zukunft gibt es noch viele Ziele, die sich bereits in der Planungsphase befinden, wie beispielsweise das Kreiszeltlager, die Abnahme der Leistungsspange und Jugendflamme Stufe Eins bis Drei oder die Fortbildungsveranstaltung für die Jugendfeuerwehrwarte und Betreuer.
Der Fachbereichsleiter für Wettbewerbe, Marc Lüdenbach, trug den Bericht für seinen Bereich vor. Er teilte mit, dass 2013 im Kreiszeltlager 23 Jugendliche erfolgreich die Leistungsspange und 60 Jugendliche die Jugendflamme Stufe Eins und Zwei erfolgreich abgeschlossen hatten. Die Jugendflamme Stufe Drei wird am Sonntag, 27. April, in Sinzig abgenommen.
Anschließend wurde der Kassenbericht von Dieter Ferres (Bad Breisig) vorgetragen. Es wurden im Berichtszeitraum einige Investitionen zu Gunsten der Jugendlichen getätigt. Die Kassenlage ist stabil. Die Kreisjugendleitung wurde von den Delegierten nach dem Bericht der Kassenprüfer entlastet.
Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden Jennifer Otter (Sinzig) als Mädchenbeauftragte und Dieter Ferres (Remagen) aus den Funktionen des Kassenverwalters, verabschiedet. Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Schorn überreichte ein Präsent und die entsprechende Verabschiedungsurkunde.
Nach der Wahl des stellv. KFI Gerhard Oelsberg, zum Wahlleiter, wurden die Wahlen für die Kreisjugendleitung durchgeführt. Als Mädchenbeauftragte wurde Christina Reuter aus Remagen gewählt. Die Aufgabe des Kassenverwalters übernimmt Michael Berndt (Rolandswerth).
Dirk Schorn verlieh die Ernennungsurkunden. Mit der jungen Truppe sind neue Mitglieder in den Kreisjugendausschuss der Jugendfeuerwehr im Kreis Ahrweiler nachgerückt. Dies sei ein weiteres Zeichen dafür, dass die Kreisjugendfeuerwehr „funktioniert“.
