72-Stunden-Aktion: Positive Bilanz und Dankschreiben von Bischof Ackermann
Konkret gewordener Glaube
Trier/Saarbrücken/Koblenz. Die deutschlandweite 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist zu Ende. Am 16. Juni um 17:07 Uhr endete die bundesweit größte Sozialaktion, an der sich allein aus dem Bistum Trier über 5.000 junge Leute beteiligten, mit rund 7.000 Unterstützern und Paten in 250 Gruppen. Der BDKJ Trier zieht eine positive Bilanz. Und Bischof Dr. Stephan Ackermann gratuliert allen Beteiligten in einem Dankschreiben.
„Jedes Projekt wird nachhaltig sein“, erklärt BDKJ-Vorsitzende Anja Peters in ihrer Abschlussbilanz: Die Projektvielfalt reichte vom Theaterspielen auf einer extra erbauten Freilichtbühne, über die Renovierung des Waschbärengeheges im Zoo in Neuwied, bis zur Gestaltung der Außenanlagen einer Einrichtung für behinderte Menschen in der Slowakei. Von jedem einzelnen Projekt werde etwas bleiben. Insgesamt sei die Aktion sehr positiv verlaufen. Die Unterstützung für die Gruppen sei sehr groß gewesen, so dass den meisten der Hilferufen sehr schnell eine Erfolgmeldung folgen konnte - von der Kühlflüssigkeit, über Helium hin zu Blumentöpfen, nicht zu vergessen anpackende Hände und Gäste für die vielen Abschlussveranstaltungen. Peters bedankte sich bei allen Beteiligten und Unterstützern: den Jugendlichen, den Verantwortlichen und Sponsoren vor Ort und in den Pfarreien und Dekanaten, den Koordinierungskreisen, den beiden Medienpartnern RPR1 und dem Saarländischen Rundfunk. „Die 72-Stunden-Aktion ist ein voller Erfolg gewesenen und für mich ein Zeichen konkret gewordenen Glaubens“.
„Visionen können eine große Kraft entwickeln“, schreibt Bischof Ackermann. Die 72-Stunden-Aktion sei der beste Beweis für „die Vision vom selbstlosen Einsatz für andere“. Indem die jungen Leute gemeinsam Gutes getan haben und andere und sich selbst daran erfreuen konnten, „habt ihr ein Stück Himmel auf Erden gebracht“, schrieb der Bischof in Anlehnung an das Motto der Aktion. Damit hätten sie etwas getan, das wesentlich zum Leben eines Christen gehöre: „Menschen zu sein, die die Leidenschaft Gottes für die Menschen teilen, die sich aus Überzeugung aus Leidenschaft, aus Liebe für eine bessere Welt und für die Menschen einsetzen.“
Insgesamt 13 Aktionsgruppen hatten Direktkontakte nach Bolivien, dem lateinamerikanischen Partnerland des Bistums Trier. In Bolivien läuft die verbindende 48-Stunden-Aktion noch. Sie endet am Montag, 17. Juni morgens um 2 Uhr nach deutscher Zeit. Über 8.000 junge Leute sind dort noch im Einsatz. „Ich wünsche den Jugendlichen dort noch viel Erfolg“, sagte Anja Peters weiter. Sie sei stolz auf diese starke Verbindung, aus der auch viel Gemeinschaft für die Zukunft erwachse.
Vom 13. Juni bis 16. Juni engagierten sich bundesweit 175.000 junge Menschen für die 72-Stunden-Aktion., die unter dem Motto steht „Uns schickt der Himmel“. Die jungen Leute verwirklichten soziale, kulturelle, Umwelt- oder Bauprojekte. Neben Bischof Ackermann waren in Rheinland-Pfalz Ministerpräsidentin Malu Dreyer und im Saarland Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer Schirmherren. Weitere Informationen zur 72-Stunden-Aktion gibt es im Internet unter: www.72stunden.de, Facebook: www.facebook.com/72stundentrier. Pressemitteilung
des Bistums Trier
