Lokalsport | 02.05.2013

FC Rhenania Gönnersdorf - FC Metternich 2:1 (1:1)

„Kunstschuss“ sorgte für Last Minute-Sieg

Manuel Schmitz erzielte das wichtige Siegestor

Gönnersdorf.Mit dem 2:1-Erfolg gegen den tabellenvierten FC Metternich ist dem FC Rhenania Gönnersdorf der erste Heimsieg seit geraumer Zeit gelungen. In den nachfolgenden fünf Heimspielen hatte es vier Niederlagen in Folge gegen die SG Mendig (0:4), den FC Plaidt (1:4), die SG Mörschbach (2:5) und den TuS Oberwinter (1:6) sowie den 0:0-Achtungserfolg gegen Spitzenreiter SG 99 Andernach gegeben. Große Erleichterung also bei Spielern und Verantwortlichen des FC Rhenania, dass diese bittere Bilanz ausgerechnet mit dem insgesamt dritten Bezirksliga-Sieg der Rhenanen, gegen den FC Metternich gebrochen werden konnte - und das trotz erneut großer Personalnot bei den Vinxtbachtalern, die neben zahlreichen Langzeitverletzten kurzfristig auch auf den angeschlagenen Manndecker Richard Denkhaus verzichten mussten.

Die Zuschauer sahen auf einem hervorragend zu bespielenden Rasenplatz zunächst eine relativ ausgeglichene Partie. Die engagiert zu Werke gehenden Hausherren ließen gegen die favorisierten Gäste lange Zeit nichts zu, hatten dafür aber eigene Möglichkeiten. So durch einen Freistoß von Timo Schmidgen, den der Metternicher Keeper parierte (23.). Oder durch ein Freistoß-Geschoss von Manuel Schmitz, den Metternichs Nummer eins mit einer Sensationsparade abwehren konnte (31.). Doch dann die kalte Dusche für den FC Rhenania.

Ein Metternicher Angreifer setzte sich auf der rechten Außenbahn im Zweikampf gegen einen FC-Abwehrspieler durch und zog das Leder in den Gönnersdorfer Strafraum. Dort kam ein Angreifer der Gäste völlig freistehend zum Schuss und markierte - praktisch aus dem Nichts - das 0:1 (38.). Doch die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Andreas Heuser hatte sich im Offensivspiel mit feinem Dribbling durchgesetzt, spielte die Kugel auf Goalgetter Timo Schmidgen und der düpierte Metternichs Keeper mit einem gefühlvollen Schlenzer aus fast unmöglichem Winkel zum 1:1-Halbzeitstand (42.).

Im zweiten Durchgang waren die Gäste über weite Strecken die dominierende Mannschaft. Man hatte ein klares Übergewicht im Ballbesitz drängte mit aller Macht auf das Führungstor. In der 69. Minute großes Glück für die Platzherren, als nach einem Eckball ein Metternicher Angreifer völlig frei zum Kopfball kam, das Leder jedoch über die Querlatte des von Schlussmann Ralf Heuser erneut sicher und fehlerlos gehüteten Gehäuses setzte.

Für die Einheimischen eröffneten sich in dieser Phase des Spiels stets gute Kontermöglichkeiten. Es fehlte allerdings die Präzision beim „letzten Pass“. Doch in der Nachspielzeit kehrte einstweilen das Glück zurück zu den in den letzten Wochen arg gebeutelten Rhenanen. Manuel Schmitz zog das Leder von der linken Außenbahn mit dem rechten Fuß perfekt in den Metternicher Strafraum. Die Kugel wurde lang und länger und landete - zum Entsetzen der Gäste - im äußersten Winkel ihres Tores zum 2:1 für den FC Rhenania im Netz (90. + 3).

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