Politik | 04.08.2014, 11:58 Uhr

CDU im Kreis Ahrweiler

Lehrer als Leiharbeiter

Abgeordnete Guido Ernst und Horst Gies: Viele Lehrer im Kreis Ahrweiler verlieren in den Sommerferien ihre Arbeit

Kreis Ahrweiler. „Lehrer im Kreis Ahrweiler verlieren über die Sommerferien ihren Arbeitsvertrag“, erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Horst Gies. Wie das Land mit seinen befristet beschäftigten Lehrern umgehe, sei schockierend.

„Die Landesregierung will Kosten sparen und setzt viele Lehrer über die Sommerferien auf die Straße. Für die meisten bedeutet das, dass sie für die Zeit der Sommerferien arbeitslos sind und von ihren Rücklagen oder von Sozialleistungen leben müssen. Die Zahlen zeigen vor allem auch, dass während der Zeit der Beschäftigung die Stellenzuschnitte vieler Vertretungslehrer katastrophal sind. Der Stundenumfang wird in vielen Fällen so gering gehalten, dass es schwer fällt, von dem daraus resultierenden Lohn zu leben, geschweige denn noch etwas anzusparen“, so Guido Ernst.

„Gerade Ministerpräsidentin Dreyer hört sich gerne gegen Leiharbeit und Kettenverträge reden. Selbst aber, als Arbeitgeberin der Landesbediensteten, schickt sie Lehrer ohne Vertrag zu Beginn der Sommerferien arbeitslos nach Hause. Das ist staatlich organisierte Leiharbeit. Bitter ist besonders, dass die Landesregierung trotz der jahrelangen Kritik keinerlei Anstalten macht, ihre Praxis zu ändern“, so die beiden Abgeordneten. Pressemitteilung

der CDU Kreis Ahrweiler

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