VfL Brohl
Letzter Deutschland Cup für Rusche und Gebrüder Mannheim
Die drei Kanuten widmen sich nach erfolgreichen Jahren ihrer beruflichen Zukunft
Oetz. Wie in jedem Jahr fand am letzten Wochenende im August eines der vier Deutschland-Cup-Rennen im Ötztal auf der Ötztaler Ache statt. Für Marc Rusche und die Gebrüder Florian und Tobias Mannheim sollte dies ihr letztes großes nationales Rennen sein. Das Team um Trainer Peter Mannheim reiste schon am Donnerstag an, um sich auf das bevorstehende Rennen optimal vorzubereiten. Mit viel Sicherheit konnten somit die Brohler Kanuten ins Rennen starten. Beginnen musste Florian Mannheim im Canadier Einer, mit einem schwachen ersten Lauf konnte er vorerst nicht ins Renngeschehen eingreifen, jedoch schon im zweiten Lauf zeigte er, dass mit ihm zu rechnen ist.
Mit Platz fünf am Ende konnte er sehr zufrieden auf das Rennen am Sonntag schauen. Als Nächstes mussten die beiden Kajakspezialisten zeigen, was sie drauf haben. Marc Rusche und Tobias Mannheim zeigten mit zwei starken Läufen, dass sie noch ein Wörtchen bei den besten deutschen Kajaks mitreden wollten. Mit den Plätzen 27 und 14 konnten sie hochzufrieden sein. Der Sonntag war mit einer neuen wesentlich schnelleren Strecke ausgehangen.
Außerdem führte die Ötztaler Ache weniger Wasser. Wieder musste Florian Mannheim im C1 als Erster starten. Diese Strecke lag ihm aber weniger und so kam er nicht über Platz 9 hinaus. Die beiden Kajakfahrer des VfL Brohl taten sich ebenfalls schwer und konnten die Ergebnisse vom Vortag nicht bestätigen. Marc Rusche wurde am Ende 30. und Tobias Mannheim reihte sich auf Platz 20 ein. Dies war das letzte große Rennen für die drei Brohler Kanuten, da sie den Leistungssport beenden und sich auf ihre berufliche Zukunft konzentrieren werden. Sie werden nun nur noch Ende des Monats in Bad Kreuznach bei der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft an den Start gehen. Die drei Freunde bleiben allerdings dem VfL Brohl als Trainer erhalten. Tobias Mannheim wird nun das Training mit der Jugendgruppe des VfL Brohl aufnehmen und tritt damit in die Fußstapfen seines Vaters.
Zum Schluss wollen die drei scheidenden Kanuten besonders ihrem Trainer Peter Mannheim ihre Wertschätzung aussprechen für die hervorragende Arbeit und die schöne Zeit, die die Sportler mit dem VfL Trainer die letzten zwölf Jahre erleben durften. Ohne ihn wären die Erfolge der letzten zehn Jahre nicht möglich gewesen.
Weitere Info unter ww.vfl-brohl.de
Auch Florian Mannheim widmet sich nun nach seinem letzten Rennen im Leistungssport seiner beruflichen Zukunft.
