Wirtschaft | 16.12.2013, 12:15 Uhr

- Anzeige - Gefäß-Zentrum Dr. Bauer wird für sein Bemühen um die Sicherheit der Patienten gewürdigt

Mit dem MRE-Qualitätssiegel für Akutkrankenhäuser ausgezeichnet

Freuen sich über die Auszeichnung mit dem MRE-Qualitätssiegel (v.l.n.r.): Edith Burggraaff, Dr. Voss, Sr. Patricia Scherer, Prof. Dr. Exner. privat
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Kreis AW. Die Klinik für Gefäß-Chirurgie im Kreis Ahrweiler, das Gefäß-Zentrum Dr. Bauer, wurde für besonderes Bemühen um die Sicherheit der Patienten ausgezeichnet und erhielt das MRE-Qualitätssiegel für Akutkrankenhäuser. In der Aula der Universität Bonn überreichte der Direktor des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit, Prof. Dr. Exner, sowie der Amtsarzt des Kreises Ahrweiler, Herr Dr. Voss, dem Gefäß-Zentrum, vertreten durch Edith Burggraaff und Schwester Patricia Scherer, das Hygiene-Qualitätssiegel für die Erkennung und erfolgreiche Behandlung von Krankenhauskeimen. Diese auch als „Killer Keime“ bekannten Bakterien sind multiresistente Erreger (MRE), die sich gerne im Krankenhausmilieu verbreiten. Sie fügen den Patienten zusätzliches langes Leid zu, verhindern die Heilung und führen oft zum Tod. Immer mehr Patienten infizieren sich mit multiresistenten Keimen im Krankenhaus. Von den schät-zungsweise drei Millionen Neuinfektionen pro Jahr in Europa enden circa 50.000 sogar tödlich. Normale Hygienestandards reichen nicht mehr aus, um die Infektionsgefahr für Patienten und Personal zu kontrollieren.

Die Klinik für Gefäß-Chirurgie von Dr. Bauer ist die in ihrem Fachgebiet traditionsreichste Einrichtung im Kreis Ahrweiler. Seit 1990 werden hier mit lückenlosem Erfolg gefäßchirurgische Eingriffe durchgeführt. Besonders bei den großen Bypass-Operationen ist ein Höchstmaß an Infektionsprävention verpflichtend, da es hier oft um Leben und Tod geht. „Die Gesundheit ist unser höchstes Gut“, sagt Klinikchef Dr. Bauer, „daher haben wir keine Kosten gescheut, um den ’Killer Keimen‘ den Garaus zu machen“.

Hygienetechnisches Equipment auf höchstem Standard

Das Haus ist ausgerüstet worden mit hygienetechnischem Equipment auf höchstem Standard. So existiert im Gefäß-Zentrum eine spezielle MRE-Station, auf der die Patienten, die die Keime von zu Hause mitgebracht haben, zunächst isoliert in Einzelzimmern behandelt werden können, bis alle Keime abgetötet worden sind.

Allein durch eine gute Desinfektion der Hände lässt sich die Bakterienbesiedelung in einem Krankenhaus bereits deutlich senken. Auf jeder Station und in jedem Patientenzimmer existieren daher Desinfektionsspender, die mit einer pädagogisch aufbereiteten Waschanleitung des Klinikchefs zum Desinfizieren auffordern.

Jeder Patient wird bei der stationären Aufnahme auf MRE-Keime untersucht, damit gegebenenfalls sofort Schutzmaßnahmen ergriffen werden und die Keime sich nicht weiter ausbreiten können.

Fortlaufende Schulung des Personals

Auch personell ist das Gefäß-Zentrum bestens aufgestellt im Kampf gegen MRE: Hygienearzt Dr. Zinn als deutschlandweit bekanntester Krankenhaushygieniker steht der Hygieneschwester Monika Adorf sowie zwei weiteren Hygiene-beauftragten Schwestern zur Seite. Dr. Bauer als Klinikchef und hygienebeauftragter Arzt fordert ein Höchstmaß an Aufklärung für seine Mitarbeiter und seine Patienten. Das Personal wird fortlaufend durch hochkarätige Vorträge von Fachleuten geschult und ist somit immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. Informationstafeln im ganzen Haus leisten Hygieneaufklärung für Patienten und ihre Angehörigen.

Das intensive Bemühen des Gefäß-Zentrums Dr. Bauer um mehr Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter ist nun mit der Verleihung des Qualitätssiegels für Akutkrankenhäuser gewürdigt worden. „Durch unseren sehr hohen Hygienestandard haben wir es erreicht, dass bei uns im Haus die Zahl der Wundinfektionen auf fast null Prozent zurückgegangen ist. Hierauf sind wir stolz“, freut sich Klinikchef Dr. Bauer.

Freuen sich über die Auszeichnung mit dem MRE-Qualitätssiegel (v.l.n.r.): Edith Burggraaff, Dr. Voss, Sr. Patricia Scherer, Prof. Dr. Exner. Foto: privat

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