Allgemeine Berichte | 06.12.2014

-Anzeige- Gregor Schürer und Britta Bauer erzählten vom St. Martin in der Laacher Informationshalle

Musikalische Lesung

Neue Geschichten von der Gnade der Barmherzigkeit wurden erzählt

Am Samstag, 16. November präsentierten der Schriftsteller Gregor Schürer aus Heimersheim und die Querflötistin Britta Bauer in der Laacher Informationshalle ihr Programm um Sankt Martin. privat

Maria Laach. Jahr für Jahr gedenken im Rheinland die Martinsumzüge des Sankt Martins, der seinen Mantel in der Gnade der Barmherzigkeit mit dem armen Bettler am Straßenrand teilte. Der spätere Bischof von Tours, der sich mit der Flucht in einen Gänsestall vergebens seiner Berufung zu höheren Aufgaben zu entziehen versuchte, ist noch immer ein beliebter Heiliger,

dem auch die Jugend ihren Tribut zollt. Am Samstag, 16. November, präsentierten der Schriftsteller Gregor Schürer aus Heimersheim und die Querflötistin Britta Bauer, gebürtige Neuenahrerin und derzeit am Mozarteum in Salzburg Österreich lehrende Dozentin, in der Laacher Informationshalle ihr Programm um Sankt Martin. Pater Johannes begrüßte die für einen guten Zweck auftretenden Wort- und Musikkünstler in der Besinnungsstunde mit nachdenklichen Geschichten und eindrucksvoller Musik.

Viele kleine Geschichten rund um die Barmherzigkeit

„Ein helles Licht im dunklen Keller“ erzählt die Geschichte vom Soldaten Martin, der nach seiner barmherzigen Tat drei Tage wegen Beschädigung staatlichen Eigentums in Kellerhaft verbringen musste. Seine Träume sagen, dass er mit Jesus seinen Mantel geteilt hatte. „Diese Geschichte soll eine Hoffnung für alle Menschen sein, die heute unschuldig in Haft einsitzen“, so Gregor Schürer. Mit einer Solo-Sonate in a-Moll von Carl Philipp Emanuel Bach glänzte Britta Bauer mit ihrer Querflöte. Mit „Lucky“ präsentierte Gregor Schürer die nach seiner Einschätzung traurigste Geschichte seiner Martinsgeschichten. Ein Familienvater namens Martin W. verstirbt auf der A61 bei dem Versuch, einem Unfallopfer zu helfen, durch einen LKW-Unfall. „Dies ist eine traurige, aber nachdenkliche Geschichte. Ein Denkmal für all die Menschen, die helfen“. In der Geschichte „Die blöde Gans“ fordert Schürer den Friedensnobelpreis für alle Eltern streitsüchtiger Kinder. Mit dem Werk „Tanz einer Ziege“ huldigte Britta Bauer dem Komponisten Arthur Honegger. Spannend die Geschichte „Wie Segel-Joe den Mantel teilte“. Johannes mit den Segelohren nutzt die große Chance, etwas Gutes zu tun, er segelte auf den Wogen des Beifalles. Mit „Justin und Rahim“ widmet sich Gregor Schürer der Integration ausländischer Kinder im Kindergarten. Rahim, „der Barmherzige“ in der Übersetzung, wird zum Helden. Mit dem Werk „Paraphrase sur Saint Martin“ von Delphine Casteiler überraschte Britta Bauer mit einem gewagten neutönischen Werk, das überzeugend neue Querflötentechniken aufzeigte. Mit dem sozial- und kirchenkritischen Werk „Die frei stehende Waschschüssel“ zog Gregor Schürer einen überraschenden und genialen Vergleich zwischen dem Prunkbischof von Limburg Franz-Peter Tebartz-van Elst und Sankt Martin mit einem Augenzwinkern und viel Schalk im Nacken. In Bescheidenheit und Demut zu leben involviert auch den Mut, dem Gedanken, alles haben zu wollen, zu widerstehen.

Mit Carl Philipp Emanuel Bach und der Solo-Sonate amoll, 2. Satz klang ein nachdenklicher Nachmittag aus. Die instrumentalen Fähigkeiten der exzellenten Musikerin Britta Bauer zu loben, hieße Mozartkugeln nach Salzburg ins Mozarteum zu tragen.

Viel Lob von den Zuhörern

Pater Johannes und die Zuhörer waren voll des Lobes über die nachdenkliche Besinnungsstunde über den Heiligen Martin, der uns, wie Gregor Schürer zeigte, in vielen Dingen ein Vorbild sein kann.

Am Samstag, 16. November präsentierten der Schriftsteller Gregor Schürer aus Heimersheim und die Querflötistin Britta Bauer in der Laacher Informationshalle ihr Programm um Sankt Martin. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

09.01.: Bus stürzt in Graben

  • Achim Hoffmann: Warum nicht? Weil sie denken es gibt hier keine ISUZU Busse? Wenn das der Ansatz ist: ich meine es wurden 70 Stück neu beschafft.
  • Johannes Hübner: Das Foto mit dem Isuzu-Bus gehört wohl nicht zu dem Unfall - Sie sollten solche Dinge unbedingt kennzeichnen.

Infoveranstaltung: Wiederherstellung der Ahr

  • HansE: Herr Schmidt, sie vergessen, dass wir im Michelland leben. Hier mahlen die Mühlen bekanntlich langsam. Also regen Sie sich nicht auf, wir können die Geschwindigkeit, mit der unsere Beamten arbeiten, ohnehin nicht beeinflussen.
  • K. Schmidt: "Der Wiederaufbau soll ökologisch wertvoll, klimafolgenangepasst, nachhaltig und attraktiv für die Bürgerschaft gestaltet werden." - Ja, alles schön und gut, aber wie wäre es denn mal mit "schnell"?...

Info-Veranstaltung: Blackout - wie sorge ich vor?

  • K. Schmidt: Zu Berlin gibt es einen Bericht des dortigen Rechnungshofes, vom Ende letzten Jahres, der in einigen Punkten Defizite des staatlichen Katastrophenschutzes anspricht. Unter anderem gibt es viele Behörden,...
Rund ums Haus
WIR SAGEN DANKE KW02
3+1 Aktion
Rund um´s Haus
Angebotsanzeige (Januar)
Daueranzeige Januar
Innovatives rund um Andernach
Fachkräfte in den Bereichen soziale Arbeit
12. Rheinbacher Hochzeitsmesse
Empfohlene Artikel

Region. Die Landesschülerinnenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV RLP) zeigt sich besorgt über die Verschiebung von Abiturprüfungen. Viele Schülerinnen bereiten sich über Monate hinweg intensiv auf diese Prüfungen vor – sowohl fachlich als auch mental. Kurzfristige Terminänderungen führen daher zu zusätzlichem Stress, großer Unsicherheit und einer erheblichen psychischen Belastung, insbesondere für Schüler*innen mit Prüfungsangst.

Weiterlesen

Kempenich. Die XXL Après-Ski-Party in der Leyberghalle Kempenich am 10. Januar war ein voller Erfolg. Bei „Full House“ feierten zahlreiche Gäste aus Kempenich und der Region eine ausgelassene Winternacht mit Après-Ski-Stimmung, Live-DJs und bester Partylaune. Die Besucher zeigten sich durchweg zufrieden, die Atmosphäre blieb bis zum Ende positiv und gemeinschaftlich.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Mayen

Abtauchen in eine Socken-Wunderwelt

Mayen. Am Freitag, 30. Januar, 15 Uhr, erwartet kleine und große Bücherfreunde wieder ein kurzweiliger Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Mayen. Marlene Schilg entführt in eine heitere und fantasievolle Geschichte: „Die erstaunlichen Abenteuer von zehn Socken“. Denn, wer hat sich nicht schon einmal gefragt: Was passiert eigentlich mit all den Socken, die spurlos aus der Waschmaschine verschwinden?

Weiterlesen

Kolpingfamilie Oberlahnstein

Gebetsstunde für den Frieden

Lahnstein. Seit über 40 Jahren eröffnet die Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin ihr Jahresprogramm mit der gemeinsamen „Gebetsstunde für den Frieden“ im Chorraum der St. Martinskirche Oberlahnstein.

Weiterlesen

Ziel war es, die Mädchen für verschiedene Gefahren zu sensibilisieren

Selbstverteidigungskurs für Mädchen

Puderbach. Die Achtklässlerinnen der Realschule plus in Puderbach haben an einem Projekt teilgenommen, das ihre Selbstbehauptung und ihre Fähigkeit zur Selbstverteidigung stärkte. Ziel war es, die Mädchen für verschiedene Gefahren zu sensibilisieren und Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Weiterlesen

Baumfällung & Brennholz
Dauerauftrag
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Winter-Angebot
Werbeplan 2026
Rund ums Haus
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Daueranzeige 2026
Titelanzeige Fleischwerk
Neujahrsgruß
Dauerauftrag Imageanzeige
Kirmes in Hemmessen, 18.01.26
Kirmes in Hemmessen, 18.01.26