Schützenbezirk Rhein-Ahr feierte Hochfest bei den Sankt Sebastianern in Bad Bodendorf

Neuer Bezirkskönig Roland Wichterich wurde ausgiebig gefeiert

Neue Bezirksmajestäten beim Schützennachwuchs sind Jungschützenprinzessin Jacqueline Ockenfels aus Heimersheim und Bezirksschülerprinzessin Katharina Zimperfels aus Remagen

12.10.2015 - 13:28

Bad Bodendorf. Der neue Bezirkspräses Pastor Herbert Ritterath aus Heimersheim wurde offiziell in sein Amt eingeführt und nahm die Ehrung der neuen Majestäten vor Bad Bodendorf/Kreis Ahrweiler. Das höchste Fest im Kalender des Schützenbezirks Rhein-Ahr, das Bezirkskönigs- und Prinzenschießen fand am Sonntag in Bad Bodendorf statt. Rund 100 Schützen aus 14 der 18 Vereine im Schützenbezirk Rhein-Ahr, sowie zig Nachwuchsschützen aus den Vereinen hatten sich bereits am Mittag in Bad Bodendorf eingefunden, denn in einem Wortgottesdienst, zelebriert von Dechant Achim Thieser in der Sankt Sebastianus Pfarrkirche, galt es, den neuen Präses des Bezirksverbandes Rhein-Ahr, den ehemaligen Pastor von Heimersheim, Herbert Ritterath offiziell in sein Amt als Bezirkspräses einzuführen. Ritterath tritt damit die Nachfolge von Dr. Johannes Georg Meyer an.


Wortgottesdienst und Festzug


Im Anschluss an den Wortgottesdienst ging es in einem großen Festzug der Schützenvereine mit ihren Majestäten zum Bad Bodendorfer Schützenplatz, wo nach einem Totengedenken die Schießspiele eröffnet wurden. Die Organisation und Durchführung des Bezirkskönigs- und Prinzenschießen oblag dem Bezirksvorstand, federführend Bezirksschießmeister Johann Kappl. Die Ausrichtung des Hochfestes oblag den Bad Bodendorfer Schützen um Brudermeister Daniel Dräger, der auch gleichzeitig scheidender Bezirkskönig war. Mit dem Bezirksköngsschießen, dem Prinzenschießen der Schüler und der Jungschützen, dem Schießen der ehemaligen Bezirkskönige und dem Wildadlerschießen standen gleich fünf Schießwettbewerbe an. Um punkt 19.08 Uhr gelang es Roland Wichterich von Sankt Hubertus Königsfeld mit gezieltem Schuss das letzte knorrige Stück des Bezirkskönigsvogels von der Stange zu trennen. 144 Schüssen waren auf den Rumpf abgegeben worden. Riesig war der Jubel natürlich der Königfelder Schützen.


82 Schützen hatten auf den Bezirkskönigsvogel angelegt


Immerhin 82 Schützen hatten auf den Bezirkskönigsvogel angelegt. Auf den Schultern seiner Kameraden wurde der neue Bezirkskönig Roland Wichterich vom Schießstand in die Festhalle getragen, wo der 51-Jährige mächtig umjubelt wurde. Gut zweieinhalb Stunden vorher war schon die Entscheidung bei den Bezirksjungschützen gefallen. Mit dem 100. Schuss hatte Jacqueline Ockenfels von den Sankt Sebastianus Schützen Heimersheim den Rumpf von der Stange getrennt und wurde als neue Bezirksjungschützenprinzessin gefeiert. Eine knappe halbe Stunde später, um punkt 16.55 Uhr, stand mit Katharina Zimperfeld von den Sankt Sebastianern aus Remagen die neue Bezirksschülerprinzessin fest. Bis zur offiziellen Ehrung mussten die beiden Bezirksnachwuchsmajestäten noch eine Weile warten, denn der entscheidende Schuss beim neuen Bezirkskönig dauerte noch bis in den Abend. Das Schießen der ehemaligen Bezirkskönige hatte Josef Fleischer von St. Hub. Königsfeld mit dem Rumpschutz für sich entscheiden können. Die offizielle Ehrung der neuen Bezirksmajestäten oblag dem neuen Bezirkspräses Herbert Ritterath, unterstützt vom Bezirksvorstand mit Bezirksbundesmeister Sigi Belz, Bezirksjungschützenmeister Gerd Bollig, den Bezirksschießmeistern Johann Kappl und Kurt Ockenfels, sowie dem scheidenden Bezirkskönig und Brudermeister der Bad Bodendorfer Schützen, Daniel Dräger. Erfolgreich auf die Bestecke des Bezirkskönigsvogels waren: Krone, Josef Fleischer, St. Hub. Königsfeld; Zepter, Peter Loga, St. Seb. Bad Bodendorf; Reichsapfel, Thomas Müller, St. Matthias Brohl; Kopf, Heinz-Dieter Lohmer, St. Seb. Remagen; linker Flügel, Peter Mooldijk, St. Seb. Sinzig; rechter Flügel, Thomas Cronen, St. Hub. Königsfeld; Schweif, Björn Hering, St. Seb. Bad Bodendorf und Rumpf und damit Bezirkskönig, Roland Wichterich, St. Hub. Königsfeld. Besteckschützen auf den Bezirksjungschützenvogel waren: Krone, Susanne Beu, St. Seb. Heimersheim; Kopf, Annika Schmieding, St. Seb. Heimersheim; linker Flügel, Colien Pokuta, St. Seb. Heimersheim; rechter Flügel, Helen Assenmacher, St. Seb. Oberwinter; Schweif, Sascha Gerhartz, St. Seb. Heimersheim und Rumpf und damit Bezirksjungschützenprinzessin Jacqueline Ockenfels, St. Seb. Heimersheim. Erfolgreich auf die Bestecke des Bezirksschülerprinzenvogels waren: Krone, Ivonne Gerhartz, St. Seb. Heimersheim; Kopf, Alexandra Zimperfeld, St. Seb. Remagen; linker und rechter Flügel, Maximilian Pogacar, St. Seb. Bad Bodendorf; Schweif, Alina Beu, St. Seb. Bad Bodendorf und Rumpf und damit Bezirksschülerprinzessin Katharina Zimperfeld, St. Seb. Remagen.

Beim Schießen der ehemaligen Bezirkskönige holte sich Siegfried Hering aus Bad Bodendorf den Kopf, Herbert Schmitt aus Schuld den linken Flügel, Rüdiger Heuser aus Westum den rechten Flügel, Daniel Dräger aus Bad Bodendorfd den Schweif und Josef Fleischer aus Königsfeld den Rumpf. Beim Wildadlerschießen sicherte sich Franz Fuchs aus Westum den Kopf, Kurt Thiel aus Bad Bodendorf den linken Flügel, Wolfgang Strang aus Remagen den rechten Flügel, SM Heinz Scheil aus Remagen den Schweif und René Heck aus Remagen den Rumpf.

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Kommentare
Patrick Baum:
@Antje Schulz, es ist völlig richtig, daß in der AfD Rheinland-Pfalz das Chaos herrscht. Nicht ohne Grund liegt die AfD in Rheinland-Pfalz in den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl zum Glück deutlich unter ihrem Wahlergebnis von 2016. Der Grund dafür liegt in der katastrophalen Arbeit des AfD-Landesvorstands um die Führungspersonen Michael Frisch und Jan Bollinger. Inhaltlich hat die AfD Rheinland-Pfalz außer abstrusen Forderungen nichts zu bieten. Zum Leserkommentar von Natalie Bleck ist zu schreiben, daß diese auch eine AfD-Funktionärin ist. Sie ist auch die Ehefrau des AfD-Abgeordneten Andreas Bleck, der fast 20 Semester Semester erfolglos auf Lehramt studiert hat und jetzt ohne jeglichen Berufs- oder Studienabschluß im Bundestag sitzt.
Natalie Bleck:
Es nicht richtig, dass Herr Frisch die Maskenpflicht in Schulen befürwortet hat. Er sprach sich Ende April - als es noch deutlich weniger Daten zu Covid-19 gab - für eine Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen aus. Und er hat kritisiert, dass die Landesregierung es versäumt hat, flächendeckend professionelle Schutzmasken für die Bevölkerung zu beschaffen. Und damit hat er Recht! Denn diese sind nun mal besser als selbstgenähte Baumwollmasken, wie erste Studien zeigen. Im Übrigen hatte die Regierung in den letzten Monaten ausreichend Zeit, Masken zu beschaffen und hat es wieder einmal versäumt.
Michael Friscg:
@Antje Schulz: Die Forderung nach einer Maskenpflicht stammt von Anfang März. Zu diesem Zeitpunkt war sie durchaus berechtigt. Und vor allem war sie auf professionelle Masken bezogen. Das, was die meisten Leute jetzt benutzen, wird auch von Experten als wenig bis gar nicht hilfreich bezeichnet. Heute sogar vom Präsidenten der Bundesärztekammer:https://www.welt.de/vermischtes/article218369132/Corona-Aerztepraesident-zweifelt-an-Alltagsmasken-Kritik-von-Lauterbach. (Link von der Redaktion entfernt) Hinzu kommt, dass das Tragen im Unterricht noch einmal eine ganz andere Frage ist. Denn es ist eine enorme Belastung für unsere Kinder, stundenlang mit einer Maske in der Schule sitzen zu müssen, obwohl nachgewiesen ist, dass die Schulen keine Infektionstreiber sind. Das grenzt an Körperverletzung! Den Widerspruch, den Sie zu konstruieren versuchen, gibt es jedenfalls definitiv nicht!
Gabriele Friedrich:
In Deutschland gibt es zumindest derzeit keinen Grund zum feiern. Es ist mir unbegreiflich, das die Leute nicht die Zeit nutzen um zu Hause mal was zu machen. Es gibt so viel zu tun ...packt es an und bleibt daheim. Egoismus schlägt irgendwann zurück, wenn die Feiernasen selber dran kommen und krank werden.

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
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