Gemeinderat Gönnersdorf beschäftigte sich mit „LEADER“
Nun ist Warten angesagt
Festlegung der Regionen ist für den Sommer angekündigt
Gönnersdorf. Das EU-Förderprogramm „LEADER“ war das zentrale Thema der öffentlichen Gemeinderatssitzung in Gönnersdorf, zu der Ortsbürgermeister Martin Braun die Ratsmitglieder im Dorfgemeinschaftshaus willkommen hieß. In diesem Programm erfolgt die Erarbeitung einer „Lokalen Integrierten Ländlichen Entwicklungsstrategie“ (LILE) in Kooperation mit den Nachbargemeinden. Dazu haben sich die Gebietskörperschaften der Verbandsgemeinden Adenau, Bad Breisig, Brohltal, Vordereifel und der Stadt Mayen zusammengeschlossen, um einen gemeinsamen „LEADER“-Antrag zu entwickeln und gegenüber dem Land eine gemeinsame Interessenbekundung abzugeben. Grundlage für den Antrag ist die Erarbeitung einer „Lokalen Integrierten Ländlichen Entwicklungsstrategie“ (LILE), deren Ausführung durch die Firma Grontmij GmbH erfolgte. Ziel und Zweck der Bewerbung ist es, von den 20 sich bewerbenden Regionen als Förderregion ausgewählt zu werden, um dann Möglichkeiten zu weiteren Förderungen (EFRE, ESF usw.) zu erhalten. Die Festlegung der Regionen ist für den Sommer angekündigt. Nach umfangreichen Arbeiten und mehreren Abstimmungsveranstaltungen wurde die erarbeitete „LILE“ Ende März von der LAG beschlossen und in der anschließenden Abschlussveranstaltung in Herschbroich vorgestellt. Danach erfolgte die fristgerechte Bewerbung beim Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten als Wettbewerbsbeitrag der Region Rhein-Eifel für die „LEADER“-Förderperiode 2014 bis 2020. Das Ergebnis wird voraussichtlich im Sommer feststehen. Die im Rahmen der Bewerbung projektunabhängigen, kommunal zur Verfügung zu stellenden Mittel werden von der Verbandsgemeinde aufgebracht. Dazu kommt der Eigenanteil für die jeweils durchzuführenden Projekte, auch für die Ortsgemeinden, soweit sie Projektträger sind.
Der Rat nahm die Ergebnisse der Abschlussveranstaltung zur Kenntnis. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung befasste sich der Rat mit Straßenverkehrs-, Vertrags- und Spendenangelegenheiten.
