SGC Brohltal nahm am Europacup in Linz teil
Patrick Ritzdorf ist Vizeeuropameister
Linz/Österreich. In der Heimatgemeinde des SGC Brohltal, in Niededürenbach, feierte man Kirmes, aber die meisten Akteure des Clubs waren nicht vor Ort. Denn es galt, mit dem Europacup in Linz den Höhepunkt der diesjährigen Swingolf-Saison zu bestreiten.
Acht Sportler des Vereins hatten die Reise nach Österreich angetreten, um sich mit den Besten der europäischen Swingolf-Szene zu messen. Traditionell startete das Turnier mit dem Doppel und gleich hatte das Brohltal etwas zu feiern: Joel Pütz, der aus Oberdürenbach stammt und für den norddeutschen SGC Iserloy startet, konnte mit seinem Doppelpartner Marc Kreuzahler vom SGC Allgäu-Bodensee den zweiten Platz belegen. Die beiden brauchten für die Runde lediglich 60 Schläge und mussten sich nur Erwin Simak (Österreich) und Jean Richard Lotz (Frankreich) geschlagen geben, die das Ergebnis von Joel und Marc denkbar knapp um einen Schlag unterboten. Helmut Barth absolvierte die Runde gemeinsam mit seiner Partnerin Renate Luce vom SGC Essen mit 62 Schlägen. Die beiden erreichten damit den fünften Platz und ebenfalls die Top Ten. Am zweiten Tag startete dann der Einzelwettbewerb und auch hier war der SGC Brohltal ganz vorne mit dabei. Patrick Ritzdorf kam bei den Jugendlichen mit den Platzverhältnissen am besten zurecht und notierte sich 74 Schläge auf seiner Scorecard. Damit war er der Führende nach dem ersten Tag. Bei den Herren III durfte sich Helmut Barth mit 70 Schlägen über den dritten Rang in der Zwischenwertung freuen und konnte ebenfalls von einem Platz auf dem Treppchen träumen. Weiter ging es dann einen Tag später auf dem vorbildlich präparierten und herausfordernden Platz. Dieser zweite Tag hielt für die Spieler des SGC Brohltal einige Dämpfer bereit. So musste sich Patrick Ritzdorf mit einer 81 begnügen, wurde aber in der Gesamtwertung immer noch hervorragender Zweiter der Jugend Männlich und darf nun bis 2016 Vizeeuropameister nennen.
Helmut Barth benötigte für den zweiten Umlauf 74 Schläge und wurde so auf den achten Platz durchgereicht, was bei der Leistungsdichte in der Kategorie Herren III noch immer eine mehr als achtbare Leistung darstellt. Monika Fachinger, die Europameisterin des Jahres 2013, zeigte am zweiten Tag noch einmal ihr ganzes Können und beendete die Runde mit 73 Schlägen als Tagesbeste. Leider konnte sie damit den verkorksten ersten Tag (85 Schläge) nicht mehr ausbügeln und hatte somit keinen Kontakt zu den Pokalrängen.
Ein gesamtdeutsche Glücksgefühl vermittelte der Nationenpokal, denn hier siegte Deutschland ganz klar vor Frankreich und den Gastgebern Österreich.
