Leserbrief zu „CDU ist entsetzt über Äußerungen von Bürgermeister Bell“
„Persönliche Angriffe als Zugabe?“
Artikel in BLICK aktuell Ausgabe 3, Seite 3
Als CDU-Mitglied bin ich entsetzt darüber, wie bestimmte Parteikollegen seit Monaten versuchen, Johannes Bell mit allen Mitteln zu diskreditieren. Warum? - ist es Neid, weil einer aus dem Brohltal es bis auf den Chefsessel der VG geschafft hat? Ich schätze an ihm, dass er als Bürgermeister nicht „abgehoben“ ist, sondern so authentisch geblieben ist, wie er immer war. In allem, was er tut, merkt man, dass er das Brohltal und seine Menschen liebt und dass er mit Freude und Herzblut sein Amt als Bürgermeister ausübt. Er ist - und war - nur nie ein Schaumschläger, der große Sprüche klopft und er hat es nicht nötig sich ständig zu profilieren; aber gerade das macht ihn so sympathisch! Das Brohltal steht wirtschaftlich hervorragend da, er macht meines Erachtens seine Sache gut und damit ist keine offensichtliche sachliche Angriffsfläche vorhanden. Der Ausspruch Herrn Höfer betreffend passt nicht zu ihm und er entspricht in keinster Weise seinem Duktus! Allen politisch Aktiven, gleich welcher Couleur, muss doch klar sein, dass mit einer solchen Kommunikationskultur mit Diffamierungen und persönliche Angriffen, die offenbar nun nicht mehr nur auf der großen politischen Bühne üblich ist, sondern auch sogar schon auf Kommunalebene zum „guten Ton!“ gehört, nur erreicht wird, dass sich immer mehr Menschen angewidert von der Politik abwenden. Es wundert mich nicht, dass sich niemand mehr bereit erklärt, sich politisch zu engagieren, wenn man zusätzlich zu seinem Engagement und der investierten Zeit noch kostenlos öffentliche persönliche Angriffe politische Gegner als Bonus „geschenkt“ bekommt.
Birgit Nett, Kempenich
