Leichtathlet der SpVgg Burgbrohl knackt die Norm für Deutsche Meisterschaften
Peter Rübenach auch im Hürdenlauf stark
Burgbrohl/Meckenheim. Der Seniorenathlet und Abteilungsvorsitzende der Burgbrohler Leichtathleten hat sich in Meckenheim zum ersten Male über die 400 m Hürdenstrecke gewagt. Über 400 m flach, das heißt ohne Hürden, war er schon immer stark und hat über diese Strecke die Mindestleistung erfüllt, die man braucht, um auf den diesjährigen deutschen Meisterschaften der Senioren in Zittau starten zu dürfen. Auch über 200 m hat er die Norm unterboten. Über 400 m Hürden war sie nun anvisiert: 68 Sekunden war das Ziel, keine Hundertstel langsamer.
Für die diese extrem anspruchsvolle Disziplin der Langhürdenstrecke hatte Peter Rübenach sogar Vorbilder im eigenen Verein: die erfolgreichen Jugendleichtathleten Simon Gilles und Burak Yilmaz. Zehn Hürden im Abstand von 35 m sind zu überqueren. Mit hohem Anfangstempo brachte er die erste Hälfte der Strecke in einer Zeit unter 31 s hinter sich.
Das sah gut aus, denn gut 37 s für die zweite Hälfte, das schien machbar zu sein. Durch abnehmende Kraft wurden die Hürdenüberquerungen in der zweiten Streckenhälfte technisch immer unsauberer, was wertvolle Zeit kostete. Im Ziel blieb die Zeit jedoch bei 67,23 s stehen, satt unter den geforderten 68 s. Das heißt nun, dass man Peter Rübenach in Zittau wohl auch über 400m Hürden am Start sehen wird.
Bis dahin ist noch genug Zeit, um an der noch nicht optimalen Hürdentechnik zu feilen, sodass auf der Meisterschaft vielleicht eine Zeit von 64-65 Sekunden machbar sein sollte. Mit dieser Zeit gehört man in Deutschland zu den Besten M45 Langhürdenläufern. Es wird also spannend.
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