Lokalsport | 19.03.2014, 16:38 Uhr

Vulkan-Ladies sehen sich nach Niederlage gegen Trier in der Pflicht

Reaktion der Vulkan-Ladies am Sonntag?

Wollen eine Reaktion zeigen: Trainer Christoph Barthel und seine Mannschaft. Foto: Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern
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In der Abstiegsrunde der 1. Handball Bundesliga der Frauen müssen die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern erneut auswärts antreten, diesmal in Bietigheim-Bissingen. Dort kommt es am Sonntag zum Duell mit der SG BBM Bietigheim.

Koblenz/Weibern. Nach der Auswärtsniederlage in Trier (30:21) blieb es wider Erwarten ruhig in der Kabine der Vulkan-Ladies. Zwar hätte Trainer Barthel allen Grund gehabt, sein Team lautstark für die gezeigte Leistung zusammenzustauchen, er blieb jedoch in der Lautstärke sehr moderat. Barthel selbst neige nicht dazu, laut zu werden und setze eher auf einen Selbstreinigungsprozess. „Wir haben uns das Spiel am Montag angeschaut und analysiert. Alle waren selbstkritisch und haben eingesehen, dass es so nicht geht“, fasst er zusammen. „Wir haben in der Hauptrunde in Bietigheim auch mit neun Toren Unterschied verloren und dann beim 28:21 gegen Göppingen die richtige Reaktion gezeigt. Ich bin überzeugt, dass uns das auch diesmal gelingen kann“, hofft er.

Die Spielführerin der Vulkan-Ladies, Eva Frank, beurteilt die Leistung der Mannschaft ebenfalls kritisch. „Das war unsere schlechteste Saisonleistung. Ich kann mich im Namen der Mannschaft nur entschuldigen, vor allem für die fehlende kämpferische Einstellung. So darf man sich einfach nicht präsentieren. Wir müssen viel aggressiver sein und mehr Emotionen zeigen“, sagt die 27-Jährige.

In akuter Abstiegsgefahr sind die Vulkan-Ladies indes nicht. Tabellenschlusslicht Bensheim Auerbach hat bisher magere vier Punkte gesammelt, insgesamt zehn Punkte weniger als die Koblenzerinnen. Bei noch acht ausstehenden Spielen besteht für die Vulkan-Ladies allenfalls ein theoretisches Risiko, doch noch in den Abstiegsstrudel gezogen zu werden. Darüber hinaus rangiert Trier als Elfter noch einen Platz hinter den Vulkan-Ladies.

Vom Tabellenstand will sich Spielführerin Eva Frank jedoch nicht ‚einlullen‘ lassen. „Die Saison ist sehr lang und kostet viel Kraft. Trotzdem müssen wir die restlichen Spiele zu einem gemeinsamen Erlebnis machen, in dem Spaß und der Willen, nochmal alles zu geben, unser Spiel prägen“, gibt sie sich kämpferisch. „Auch uns kann das ja so nicht ausreichen. Wir müssen eine Reaktion zeigen, das ist klar“, fügt sie zuversichtlich an. So wird die Partie nicht nur für Eva Frank, sondern für die gesamte Mannschaft, zum Charaktertest. Mithelfen dabei kann Meike Schmelzer, die diesmal im Kader ist. Auf Rückraum-Spielerin Anna Jaszczuk müssen die Vulkan-Ladies länger verzichten, als zunächst angenommen. Bei einer Untersuchung mittels MRT wurde festgestellt, dass zwei von drei Bändern im rechten Knöchel gerissen sind. Damit muss sie insgesamt sechs Wochen pausieren.

Pressemitteilung Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern

Wollen eine Reaktion zeigen: Trainer Christoph Barthel und seine Mannschaft. Foto: Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern

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