Kindergartengruppe informierte sich über den Rettungsdienst
Regenbogen-Kinder besichtigen DRK-Rettungswache
Niederzissen. Eine ungewöhnliche Geräuschkulisse drang durch die Räume und aus den Fahrzeugen der DRK-Rettungswache Niederzissen: Eine elfköpfige Kindergartengruppe des Burgbrohler Regenbogen-Kindergartens war zu Besuch bei den Rettern vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Brohltal. Ganz klar, dass ein solch spannender Besuch der Kinder nicht lautlos vonstattengeht.
DRK-Rettungswachenleiter Mike Kairies, Jugendrotkreuz-Kreisleiter Benjamin Bauschke und Andreas Kreyer, Gruppenführer der Sanitätsdienstgruppe Brohltal der Bevölkerungsschutzeinheit des DRK, begrüßten die Kinder mit ihren beiden Erzieherinnen und gestalteten einen spannenden und informativen Nachmittag. Mike Kairies stellte die Abläufe des DRK-Rettungsdienstes vor. An einer großen Kreiskarte zeigte er die Standorte und Einsatzgebiete der einzelnen DRK-Rettungswachen im Ahrkreis. Während eines Rundgangs erklärte er den Kindern die einzelnen Räume, wie etwa den Wachenraum und die Desinfektionsschleuse und deren Bedeutung.
Nur wenige Minuten später konnten die Kinder live miterleben, wie ruhig und besonnen die diensthabenden Retter reagieren und in einen Notfalleinsatz starteten. Während der Rettungswagen (RTW) im Einsatz war, erklärte Andreas Kreyer den Gerätewagen Sanitätsdienst der Medizinischen Task Force (MTF) des Bundes, der im Ahrkreis in Niederzissen stationiert ist. Die Kinder lernten, dass das nicht nur Hilfeleistungsstrukturen zur Bewältigung des Tagesgeschäftes, sondern auch für besondere Einsätze und Schadenslagen vorhanden sind.
Nach Rückkehr des RTW erklärte Benjamin Bauschke Ausstattung und Hilfeleistungsmöglichkeiten des Fahrzeugs und eines Krankentransportwagens (KTW). Die notfallmedizinischen Geräte, wie etwa das Pulsoximeter zur Messung des Sauerstoffgehaltes im Blut oder das EKG, wurden praktisch an den Kindern demonstriert. Die interessierten Gäste lernten dadurch, dass der Großteil rettungsdienstlicher Maßnahmen ohne Schmerzen durchgeführt werden kann. Bei der Demonstration der Krankentrage mit Fahrgestell wurde den Kleinen erklärt, wie wichtig es ist, die vorhandenen Gurte im Kraftfahrzeug zu benutzen. Auch Patienten auf der Trage müssen vor Fahrbeginn angeschnallt werden.
Nach fast drei Stunden endete der Nachmittag in der DRK-Rettungswache Niederzissen. Dass die drei Rotkreuzler den Kindern viel Spaß und Wissen vermitteln konnten, merkten diese, als die Kinder von den Eltern abgeholt wurden: Sofort begannen sie, ihren Eltern freudestrahlend über die Erlebnisse des Nachmittags zu berichten.
Pressemitteilung
DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V.
