„Aktive Lämeje Senioren“ gehen an den Start
Sanierung im vollen Gange
Hohenleimbach. Auch in der Gemeinde Hohenleimbach wurden nun nach längerer Anlaufzeit die „Aktiven Lämeje Senioren“ tätig. Bereits vor einem Jahr waren sich einige freiwillige Ruheständler und Ortbürgermeister Thorsten Kabuth einig: Auch in unserem Ort gibt es ältere und erfahrene Mitbürger, die sich aktiv in die Gestaltung und Verschönerung einbringen wollen. Nun galt es diesen Bemühungen Unterstützung zu geben und geeignete Projekte zu finden.
Zunächst hatten sie die Sanierung und Restauration der Grundmauer der alten Hohenleimbacher Schule - auf denen sich heute ein Kinderspielplatz befindet - im Auge. Doch kam die Planung durch das Fehlen eines bestimmten, nur mit langer Lieferzeit zu erhaltenden Steinmaterials bislang noch nicht zu Umsetzung. So suchten sich kurzerhand andere Aufgaben: Die Wahl fiel auf die Kapelle ‚Zu den heiligen Schutzengeln‘, deren Treppenstufen nach einigen Jahrzehnten nunmehr dringend einer Sanierung bedurften. Hans-Josef Adams, im früheren Berufsleben „vom Fach“, übernahm bereitwillig die Planungen und gemeinsam mit Hans-Peter Schäfer und Robert Bell wurden diese nach Zustimmung der kirchlichen Stellen von den beiden „Siebzigern“ und ihrem acht Jahre jüngeren „Ruhestands-Azubi“ tatkräftig umgesetzt. Auf anderem Gebiet kommen unterdessen die besonderen Fähigkeiten von Richard Bell zum Einsatz.
Der in der künstlerischen Holzbearbeitung versierte siebzigjährige Hohenleimbacher hat sich in der heimischen Werkstatt an die Herstellung eines Relief-Ortsschildes gemacht. Akkurat wird hierbei zunächst die stilisierte Linde aus dem neuen Logo des Ortes nebst einem Willkommensschriftzug auf eine Holztafel übertragen und dann von Hand ausgefräst. Fotografieren durfte man das Werk jedoch noch nicht, denn Bell legt großen Wert darauf seine Arbeit erst dann zu präsentieren, wenn sie seinen eigenen hohen Qualitätsansprüchen genügt. Indessen freut sich Ortsbürgermeister Kabuth riesig über den freiwilligen Einsatz ‚seiner‘ Senioren: „Wo die Gemeinde unsere Senioren in ihrer freiwilligen Arbeit unterstützen kann - sei es bei der Übernahme von Materialkosten oder auch durch den Einsatz der Geräte des gemeindeeigenen Bauhofs - da soll es an Hilfe nicht mangeln.
Auch die von einigen Bürgerinnen bereits an mich herangetragene Idee sogenannter „Blumenbeet-Patenschaften“ ist sehr zu begrüßen; hier gelingt sicher im kommenden Frühjahr auch diesem Projekt ein erfolgreicher Start.“ „Wenn immer es weitere Ideen zur aktiven Mitarbeit im Ort gibt“ so Kabuth weiter „steht die Gemeinde - nicht nur für die Senioren - gerne zur Unterstützung bereit.“
