Allgemeine Berichte | 23.02.2015, 14:37 Uhr

Naturkundliche Wanderung im Gebiet der Ahrmündung

Seltene Wasservögel beobachtet

Im Vordergrund Das gemischte Entenpärchen vorne der farbenprächtige Brautentenerpel, ihm folgt die Stockente. Heinz Stetzuhn
222

Remagen-Kripp / Sinzig. Die naturkundliche Wanderung des NABU Kreisverbandes Ahrweiler im Gebiet der winterlichen Ahrmündung begann nahe der Rheinfähre Kripp / Linz mit dem Hinweis der Wanderführerin Petra Droste (Sinzig), dass sich unter den auf dem Rhein schwimmenden Stockentenpärchen auch ein ganz besonderes Pärchen, bestehend aus einer Stockente und einem farbenprächtigen Brautentenerpel, befindet. Wie Petra Droste den Naturfreunden erklärte, kommen in der Natur Entenpärchen aus verschiedenen Entenrassen nur ganz selten vor. Beobachten konnte man hier auch eine prächtige Silbermöwe und etwa 300 Meter rheinaufwärts in Ufernähe einige Kanadagänse. Von der Fußgänger- und Radfahrerbrücke aus, boten sich den Naturfreunden nach beiden Seiten aufschlussreiche Blicke ins Zentrum der unter Naturschutz stehenden Ahrmündung. Vor nicht allzu langer Zeit, so Petra Droste, konnte man hier noch mitten im Fluss Kieselsteinbänke sehen, auf den Flussregenpfeifer und Bachstelzen nach Nahrung suchten. Diese Kieselsteinbänke wären jetzt aufgrund der natürlichen Flußdynamik, welche das Erscheinungsbild des Flusses fortwährend verändert, nicht mehr zu sehen.

Ausbuchtungen der Ahr

Die gefährlich aussehenden Ausbuchtungen der Ahr in Richtung Rhein, sahen sich die Naturfreunde vorsichtshalber von sicherer Entfernung aus an. Gefragt nach dem Schutzzweck der unter Naturschutz stehenden Ahrmündung, erklärte Petra Droste, das es hier grundsätzlich darum gehe, den Bestand bedrohter wild wachsender Pflanzen und in ihrem Bestand bedrohte Tierarten, insbesondere Vögel, aus wissenschaftlichen Gründen zu schützen und zu erhalten.

Pressemitteilung des

NABU AW

Im Vordergrund Das gemischte Entenpärchen vorne der farbenprächtige Brautentenerpel, ihm folgt die Stockente. Foto: Heinz Stetzuhn

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Bestellung Nr.: 4300003040-W100-606  / Kampagne Rheinschiene, KW 30-51
Dauerauftrag
Moonlight Concert 27.11.26
70 Jahre Spielmannszug
Stellenausschreibung Abwasserwerk
Empfohlene Artikel
Wie üblich wird Neumann das Vorlesen der Texte und seiner Anmerkungen mit musikalischer Begleitung verbinden.  Foto: privat
39

Walporzheim. Fünf Jahre sind vergangen seit der Nacht, die das Ahrtal für immer verändert hat. Fünf Jahre seit einer Katastrophe, deren Bilder sich eingebrannt haben – und deren Aufarbeitung bis heute unvollständig ist. Aber auch fünf Jahre, seit „der irrste Film in meinem Leben“ begann, wie Andy Neumann es rückblickend darstellt: „Ein Buch, in vier Wochen geschrieben, nachts und müde, aus einer Weinlaune...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Erika Meyer zu Drewer.
1027

CDU trauert um Erika Meyer zu Drewer

Ein schwerer Abschied

Meckenheim. Meckenheim hat seine Ehrenbürgerin und einen ungewöhnlich engagierten, warmherzigen und im öffentlichen Leben sehr präsenten Menschen verloren. Für die CDU und auch die Frauen Union und die Senioren Union bedeutet der Tod Erika Meyer zu Drewers zugleich den Verlust eines loyalen, zugewandten und immer unterstützenden Mitglieds.

Von Ariane Stech aus Meckenheim

Weiterlesen

Ausblick vom Heinrich-Raulwing-Platz.
570

Mayen. Rund 40 Wanderer des Eifelvereins Mayen machten sich mit dem Bus auf den Weg nach Beuren. Ausgangspunkt der Wanderung war Beuren Hohe Loy. Zunächst ging es am großen Solarpark Eifel entlang, bevor die Wandergruppe in einen ganz besonderen Wald eintauchte: den Feenwald. Ein von Bäumen gesäumter Pfad vermittelte hier eine beinahe märchenhafte Atmosphäre. Zwischen dichtem Grün und knorrigen Baumstämmen verstecken sich an sieben Stationen Figuren von Feen und Kobolden.

Von Heinke Fuchs aus Mayen

Weiterlesen