Naturkundliche Wanderung im Gebiet der Ahrmündung
Seltene Wasservögel beobachtet
Remagen-Kripp / Sinzig. Die naturkundliche Wanderung des NABU Kreisverbandes Ahrweiler im Gebiet der winterlichen Ahrmündung begann nahe der Rheinfähre Kripp / Linz mit dem Hinweis der Wanderführerin Petra Droste (Sinzig), dass sich unter den auf dem Rhein schwimmenden Stockentenpärchen auch ein ganz besonderes Pärchen, bestehend aus einer Stockente und einem farbenprächtigen Brautentenerpel, befindet. Wie Petra Droste den Naturfreunden erklärte, kommen in der Natur Entenpärchen aus verschiedenen Entenrassen nur ganz selten vor. Beobachten konnte man hier auch eine prächtige Silbermöwe und etwa 300 Meter rheinaufwärts in Ufernähe einige Kanadagänse. Von der Fußgänger- und Radfahrerbrücke aus, boten sich den Naturfreunden nach beiden Seiten aufschlussreiche Blicke ins Zentrum der unter Naturschutz stehenden Ahrmündung. Vor nicht allzu langer Zeit, so Petra Droste, konnte man hier noch mitten im Fluss Kieselsteinbänke sehen, auf den Flussregenpfeifer und Bachstelzen nach Nahrung suchten. Diese Kieselsteinbänke wären jetzt aufgrund der natürlichen Flußdynamik, welche das Erscheinungsbild des Flusses fortwährend verändert, nicht mehr zu sehen.
Ausbuchtungen der Ahr
Die gefährlich aussehenden Ausbuchtungen der Ahr in Richtung Rhein, sahen sich die Naturfreunde vorsichtshalber von sicherer Entfernung aus an. Gefragt nach dem Schutzzweck der unter Naturschutz stehenden Ahrmündung, erklärte Petra Droste, das es hier grundsätzlich darum gehe, den Bestand bedrohter wild wachsender Pflanzen und in ihrem Bestand bedrohte Tierarten, insbesondere Vögel, aus wissenschaftlichen Gründen zu schützen und zu erhalten.
Pressemitteilung des
NABU AW
