St. Stephanus-Kirmes in Gönnersdorf
Sonnenschein und Feierlaune am Vinxtbach
Vinxtbachtalgemeinde feierte vier Tage lang das Kirchweihfest
Gönnersdorf. Der Gönnersdorfer Dorfplatz im Mittelpunkt des Geschehens im sonst beschaulichen Ort im Vinxtbachtal. Die Gönnersdorfer Bevölkerung feierte mit vielen Gästen ihre diesjährige St. Stephanus-Kirmes. Rund um den Dorfplatz hatten die Schausteller Karussell, Schießbude, Losbude und weitere Stände für Süßigkeiten und Geschenke aufgebaut und so bestens für die Kinder der Kirmesbesucher gesorgt. Der Junggesellenverein Gönnersdorf als Ausrichter der Kirmes sorgte derweil dafür, dass niemand bei dem
herrlichen Sommerwetter Durst leiden musste. Auch die am Abend geöffnete Sektbar war ein willkommener Treffpunkt. Strahlender Sonnenschein und herrliches Sommerwetter herrschten an allen Kirmestagen. Daher waren bei den Kirmesbesuchern besonders die schattigen Plätze am Rande des Dorfplatzes heiß begehrt.
Traditionell finden in Gönnersdorf die Kirmesveranstaltungen als Open-Air-Events statt. Eröffnet
wurde die diesjährige St. Stephanus-Kirmes mit der Eröffnung des Bierbrunnens am Freitag, 3. August 2018 und dem sich anschließenden Spätschoppen.
Die offizielle Eröffnung fand mit der Eröffnung des Bierbrunnens und dem Fassanstich durch Ortsbürgermeister Martin Braun statt, zu dem auch Bürgermeister Bernd Weidenbach gekommen war. Parallel hierzu ließen Heinz-Werner Marx und Alexander Schmitz ihre Böller lautstark die Kirmeseröffnung kundtun. Ortsbürgermeister Braun dankte dem JGV dafür, dass er als Veranstalter der Kirmes das alte Brauchtum pflege und wünschte einen guten Verlauf der Veranstaltungen. Auf dem Festgelände breitete sich schnell eine schöne Kirmesstimmung aus, zumal der Ortsbürgermeister es sich auch dieses Jahr nicht nehmen ließ, den Junggesellen ein Fass Bier zu stiften. Ab 20 Uhr sorgte die Band „Skybagg“ für die nötige Partystimmung. Ab 22 Uhr hatte die Sektbar geöffnet und ließ so manchem zu einem coolen Getränk greifen.
Am Sonntagmorgen stand zunächst der Kirchgang auf dem Kirmesprogramm. Um 9 Uhr zelebrierte Pfarrer Günter Marmann den Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephanus. Im Anschluss an die hl. Messe ging man im Festzug zum Ehrenmal auf dem Friedhof,
wo die St. Hubertus-Schützengesellschaft im Gedenken an die Toten der beiden Weltkriege einen Kranz niederlegten. Ortsbürgermeister Martin Braun erinnerte an das Leid der beiden Weltkriege und Pfarrer Marmann gedachte im Gebet der Verstorbenen. Anschließend ging es wieder zu den
Klängen der Rheintaler zum Dorfplatz, wo mit dem Frühschoppen das bunte Kirmestreiben fortgesetzt wurde.
Erneut ein Farbtupfer im Kirmesprogramm war dann auch der Meterpokal. Hier war erneut die Prinzengarde Brohl nicht zu schlagen. Sie konnte zum fünften Mal in Folge den Sieg errin¬gen. Der FC Rhenania Gönnersdorf wurde erneut Zweiter vor dem Junggesellenver¬ein Waldorf.
Da mit Imbiss und Ausschank für das leibliche Wohl bestens gesorgt war, ließen viele die heimische Küche an diesem Tag geschlossen.
Ab 14 Uhr hatte man ein leckeres, reichhaltiges Kuchenbüffet im Dorfgemeinschaftshaus aufgebaut. Die heimische Mundartgruppe „Streuobst“ aus Waldorf sorgte ab 15 Uhr bis spät in den Abend für ausgezeichnete Stimmung unter den Festgästen.
Auch den Kirmesmontag begann man mit einem von Pfarrer Günter Marmann gehaltenen Gottesdienst um 9.30 Uhr. Nach der hl. Messe fand ab 11 Uhr das Kirmestreiben anschließend seine Fortsetzung im traditionellen Frühschoppen auf dem Dorfplatz. Auch diese Open-Air-Veranstalt
Den Kirmesabschluss machte ab 15 Uhr die „Sunshine-Dance-Band“, die für allerbeste Unterhaltung der Gäste sorgte.
So konnte der veranstaltende Junggesellenverein Gönnersdorf mit dem Besuch und dem Verlauf der Veranstaltungen zufrieden sein. Vorsitzender Christian Heuser dankte im Namen des JGV Gönnersdorf allen Besuchern der Kirmesveranstaltungen für das Erscheinen.
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Im Festzug marschierten die Schützen nach dem Festhochamt mit Ortsbürgermeister Braun und Pfarrer Marmann zur Kranzniederlegung am Ehrenmal.
Am Ehrenmal legten die Schützen einen Kranz nieder.
