Lokalsport | 04.08.2014

Radsport

Team Vulkanaffen-Hirschbau erfolgreich bei 24h-Rad am Ring

Das Team um Marco Bastiaansen, Peter Hirsch und Ralf Kaltz nahm die Herausforderung „Grüne Hölle“ erfolgreich an. privat

Kempenich/Weibern. Dem Team um Betreuer Peter Hirsch und Jörg Breuer gelang es beim Heimrennen, an die Erfolge der Vorjahre anzuknüpfen und mit großartigem Teamergebnis abzuschließen. Nach den Wetterkapriolen der letztjährigen Veranstaltung nahmen mit Uwe Schmitz (Remagen-Kripp), Ralf Kaltz (Kempenich) und Marco Bastiaansen (Weibern) drei Einzelfahrer des Teams die Herausforderung in der „grünen Hölle“ an und trotzten der beachtlichen Mittagshitze, die sich an jenem Wochenende über die Rennstrecke gelegt hatte.

Uwe und Ralf nahmen dabei die schnelle MTB-Strecke rund um die Nürburg unter die Räder. Das Klassement wurde auf dem 8,4 km langen und mit 160 Höhenmetern gespickten Kurs immer wieder durch Stürze und Defekte durcheinandergewirbelt. Glücklicherweise blieben die beiden Teamfahrer von beidem verschont und erreichten mit 50 bzw. 48 Runden schließlich gemeinsam den Zielstrich, nachdem sie sich die letzten Stunden des Rennes gegenseitig Windschatten gespendet und „gezogen“ hatten. Als Lohn winkten ein sensationeller zweiter (Uwe) und dritter Platz (Ralf) in der Gesamtwertung sowie die jeweiligen Altersklassensiege. Marco Bastiaansen wechselte in diesem Jahr erstmals vom MTB auf das Rennrad und trat auf dem legendären Kurs der Nordschleife gegen eine starke internationale Konkurrenz von fast 450 Einzelstartern an. Das Rennen gilt als das größte und anspruchsvollste seiner Art. Pro Runde müssen auf 26 km fast 600 Höhenmetern überwunden werden. Bei dem ständigen Auf und Ab kommt es vor allem darauf an, die Kräfte gut einzuteilen und dabei ruhig und konzentriert zu fahren. Kein leichtes Unterfangen, zumal der vier Kilometer lange Anstieg zur Hohen Acht bis zu 17 Prozent steil ist und das Tempo in Abfahrten, wie der Fuchsröhre gerne mal 90 km/h überstieg. Doch auch Marco gelang es, ohne Sturz oder Defekt nach 21 Runden, fast 550 Kilometern und über 12000 Höhenmetern das Ziel zu erreichen. Er belegte damit einen hervorragenden neunten Platz in der Altersklassenwertung, bzw. den 21. Gesamtrang.

Der Dank des Teams galt allen Betreuern, Freunden und Familien für die überwältigende Unterstützung und besonders bei Freund und Sponsor Peter Hirsch für seine großzügiges Engagement über viele Jahre hinweg. Aktuelle Infos zum Team gibt’s unter www.facebook.com/vulkanaffen.

Das Team um Marco Bastiaansen, Peter Hirsch und Ralf Kaltz nahm die Herausforderung „Grüne Hölle“ erfolgreich an. Foto: privat

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