Allgemeine Berichte | 27.05.2014

Katholische Kindertagesstätte Regenbogen Burgbrohl

Tigerenten besuchten Trier

Vor der Bistumskarte stellten sich die Tigerenten zu einem Gruppenfoto zusammen.privat

Burgbrohl. „Lasset die Kinder zu mir kommen“: Diesem Ruf folgte bereits zum zweiten Mal eine kleine Gruppe der Katholischen Kindertagesstätte Regenbogen aus Burgbrohl. Mit Pilgerstab und Rucksack machten sich die „Großen“ der Einrichtung, die sogenannten Tigerenten, mit ihren Erzieherinnen auf den Weg zu den Heilig-Rock-Begegnungstagen in Trier. Ein aufregender, erfüllter Tag war es für alle. Beginnend mit langer Zugfahrt und einem Marsch durch die Portra Nigra, dem Wahrzeichen Triers aus der Römerzeit. Ganz klein kamen sich alle darunter vor. Wie ging der Tag weiter? Im Dom angekommen, müssen wir warten, denn es ist viel los heute. Mehrere 1000 große und kleine Menschen haben sich angemeldet. Doch dann werden wir freundlich begrüßt und dürfen auf einer Landkarte schauen, welch weiten Weg wir heute schon gefahren sind. Mit einem Fähnchen markieren wir, wo unser Kindergarten im Bistum liegt. Anschließend wird es spannend: Wir erkunden den Dom. Viele Tiere gibt es zu entdecken. Versteckt auf einer Treppe finden wir die Maus Hella, die wir bereits aus einem Buch über den Trierer Dom kennen. Mittags waren wir im Workshop „Kinder stark machen mit Erlebnisliedern“. Das Singen und Tanzen mit Eddy Zauberfinger hat großen Spaß gemacht.

Um 14 Uhr waren wir im Dom zum Abschlussgottesdienst. Das Motto „Mir ist wichtig“, zu dem wir Bilder gestaltet hatten, die in dieser riesigen Kirche aufgehängt waren, war auch in den Liedern und Texten wiederzufinden. Alle sind eng zusammengerückt, um Platz für die 4000 Besucher zu schaffen. Unsere Gruppe saß gleich unter der Orgel und konnte den Altar und Weihbischof Dieser gut sehen und hören. Zur Erinnerung an die Wallfahrt haben wir ein Säckchen mit Halbedelsteinen für unseren Pilgerstab bekommen. Das soll ein Zeichen sein für die Schätze in unserem Leben. Dinge, die mir wichtig sind, wie zum Beispiel, dass Mama und Papa uns lieb haben oder dass wir Freunde haben. Den Heiligen Rock selbst konnten wir nicht sehen. Er wird nicht jedes Jahr gezeigt. Jetzt liegt er in einem Glasschrein, der ein bisschen wie ein Zelt aussieht und in dem es kühl und dunkel ist, damit der alte Stoff nicht kaputt geht. Am Nachmittag sind wir mit vielen anderen Pilgern zurückgefahren. Abends um 18 Uhr sind wir dann in Andernach am Bahnhof angekommen. Alle Mamas, Papas und Kinder waren froh, dass es so ein schöner Tag war und alles gut gegangen ist.

Die Tigerenten aus Burgbrohl vor dem Heilig-Rock-Schrein im Trierer Dom.

Die Tigerenten aus Burgbrohl vor dem Heilig-Rock-Schrein im Trierer Dom.

Vor der Bistumskarte stellten sich die Tigerenten zu einem Gruppenfoto zusammen.Fotos: privat

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