Lokalsport | 14.04.2015

Team Zakspeed beim ADAC-Qualifikationsrennen

Top-Zeiten bei Generalprobe auf der Nordschleife

Trotz Motorproblemen einer der schnellsten Wagen auf der Nordschleife: Der Mercedes Benz SLS AMG GT3 vom Team Zakspeed. privat

Niederzissen. Für das Team Zakspeed war das ADAC-Qualifikationsrennen für das 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife schon vor dem Start vorbei. Trotzdem zog Teamchef Peter Zakowski nach dem Wochenende ein positives Fazit, obwohl das Team aus Niederzissen kein Rennglück hatte. Die Vorbereitung stand im Vordergrund.

Wie bereits vor zwei Wochen beim ersten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring griffen auch dieses Mal die Fahrer Luca Ludwig (Bornheim), Sebastian Asch (Ammerbuch-Altingen) und Tom Coronel (Niederlande) ins Lenkrad des Team Zakspeed Mercedes Benz SLS AMG GT3. Als vierter Fahrer gesellte sich Mercedes-AMG DTM-Fahrer Christian Vietoris (Gönnersdorf) hinzu. Für den 26-Jährigen aus der Eifel war das Rennwochenende auf der Nordschleife sowohl sein Heimspiel als auch sein Debüt.

Schon im ersten Qualifying am Samstagabend zeigte Christian Vietoris, wie schnell der Team Zakspeed-Mercedes Benz SLS AMG GT3 auf der Nordschleife ist. Mit einer Zeit von 8:27.267 Minuten fuhr er die drittschnellste Zeit bei seiner Qualifying-Premiere. Auch im zweiten Qualifying stand der Name „Team Zakspeed“ wieder ganz weit oben auf dem Zeitenmonitor. Sebastian Asch fuhr mit 8:26.749 Minuten die schnellste Zeit des gesamten Feldes. In Kombination beider Zeittrainings stand der Mercedes Benz SLS AMG GT3 mit der Startnummer 27 auf dem zweiten Startplatz und damit in der ersten Startreihe.

Nach dem Qualifikationstraining trat ein Problem im Motorumfeld auf, was bis zum Rennen nicht gelöst werden konnte. Peter Zakowski entschloss sich, den Flügeltürer sicherheitshalber zurückzuziehen. Trotzdem erreichte die Zakspeed-Mannschaft mit den Top-Platzierungen aus den beiden Qualifying-Sitzungen einen Startplatz für das Top 30-Qualifying beim ADAC 24-Stunden-Rennen Mitte Mai. Fazit: Ziel erreicht.

Obwohl das Rennglück nicht aufseiten des Zakspeed-Teams war, konnte Peter Zakowski dem Wochenende dennoch viel Gutes abgewinnen. „Für uns war das eine gute Vorbereitung, alle im Team haben professionell gearbeitet und waren hoch motiviert. Die Zeiten aus dem freien Training und beiden Qualifying-Sitzungen zeigen, dass wir eine wirklich starke Fahrerpaarung haben. Ich freue mich auch, dass wir Christian Vietoris mit unserem Team diese Chance geben konnten. Leider hat es mit dem Rennen nicht geklappt.

Christian Vietoris äußerte sich nach dem Rennen ebenso erfreut: „Es war eine tolle Erfahrung, mit dem SLS AMG GT3 unter Wettbewerbsbedingungen auf der Nordschleife zu fahren. Ich bin auf der Nordschleife super zurecht gekommen und habe auch ein sehr gutes Quali-Resultat erzielt. Natürlich wäre ich auch gerne das Rennen gefahren, aber that’s Racing. Ich freue mich schon, hoffentlich bald wieder auf meiner neuen Lieblingsstrecke im SLS AMG GT3 fahren zu dürfen.“

Trotz Motorproblemen einer der schnellsten Wagen auf der Nordschleife: Der Mercedes Benz SLS AMG GT3 vom Team Zakspeed. Foto: privat

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