Allgemeine Berichte | 05.12.2015, 10:13 Uhr

Volksbank RheinAhrEifel eG unterstützt die DKMS

Über den Tellerrand schauen

Eine Spende über 6.000 Euro übergab die Volksbank RheinAhrEifel an Nadine Otta von der DKMS. privat
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Region. Alle 16 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs, darunter viele Kinder und Jugendliche. Für zahlreiche Patienten ist die Übertragung gesunder Stammzellen die einzige Überlebenschance. Viele finden jedoch keinen passenden Spender.

Alleine das Wissen um diese Tatsachen löst in den meisten Fällen noch keine Reaktion aus. Erst die Verbindung zu einem Menschen, der einem persönlich bekannt ist, lässt einen aktiv werden. So auch im Fall der Volksbank RheinAhrEifel, die sich vor zwei Jahren durch die Erkrankung eines Mitarbeiters mit der Krankheit Blutkrebs und ihren Folgen auseinandersetzen musste. Als klar war, dass nur eine Stammzellenspende noch helfen könne, war es für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbstverständlich, nicht nur bei einer umfangreichen Typisierungsaktion als Helfer mitzuwirken, sondern sich durch die Typisierung bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei DKMS auch selbst als möglichen Spender registrieren zu lassen. Das Schicksal war gnädig. Der Kollege erhielt eine Stammzellenspende und konnte geheilt werden.

Anfang 2015 wurde die Volksbank RheinAhrEifel eG als Bank des Jahres 2014 durch den Genossenschaftsverband ausgezeichnet. Mit dieser Ehrung war auch ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro verbunden. Schnell war klar: Das Geld soll einem guten Zweck zufließen und die Entscheidung viel auf die DKMS.

Die Genossenschaftsbank macht sich regelmäßig für regionale Projekte stark, unterstützt soziale und kulturelle Aktivitäten in ihrem Einzugsgebiet und führt selbst verschiedene Projekte wie den „Zukunftspreis Heimat“ und vielfältige Aktivitäten ihrer Bürgerstiftung durch. Deshalb ist dieses Engagement zugunsten der in mehreren Ländern agierenden DKMS für die Genossenschaft eher untypisch. „Es gibt Situationen, in denen muss man über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Jeder von uns kann jederzeit von dieser heimtückischen Krankheit betroffen werden. In unseren Reihen haben wir einen jungen Mitarbeiter, der durch eine Stammzellenspende gerettet wurde, und ein weiterer konnte durch seine Spende selbst ein Leben retten. Meine Vorstandskollegen und ich freuen uns, dass wir die wichtige Arbeit der DKMS nun mit diesem ansehnlichen Betrag unterstützen können“, so Elmar Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Volksbank.

Über die Geldspende hinaus wurde eine Typisierungsaktion für die Auszubildenden durchgeführt, für die die Volksbank zusätzlich die Verwaltungskosten übernommen hat und an der sich auch die bisher noch nicht registrierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligen konnten. Hierfür übernahm die Volksbank ebenfalls einen Teil der Verwaltungskosten.

Jeder gesunde Erwachsene zwischen 17 und 55 Jahren kann sich typisieren und so in die Deutsche Knochenmarkspenderdatei aufnehmen lassen. Leben zu retten kann ganz einfach sein. Weiterführende Informationen sind unter www.dkms.de zu finden.

Pressemitteilung

Volksbank RheinAhrEifel eG

Eine Spende über 6.000 Euro übergab die Volksbank RheinAhrEifel an Nadine Otta von der DKMS. Foto: privat

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